Rechtsextremer als Praktikant im Bundeskriminalamt

Wirbel um Jobvergabe

Rechtsextremer als Praktikant im Bundeskriminalamt

Zwei Praktikantenjobs, die heuer bei der Polizei vergeben wurde, sorgen nun für Aufsehen. Laut "Kurier"-Bericht arbeiteten in diesem Sommer dort  nämlich zwei Funktionäre des Ring Freiheitlicher Studenten (RFS). Herausgekommen sei dies, nachdem ein Beamter im Bundeskriminalamt den neuen Praktikanten gegooglet habe.

Der Skandal: zumindest einer von ihnen hat enge Verbindungen ins rechtsextreme Milieu. Joachim B. war etwa 2017 bei der Gedenkfeier zum Nazi-Helden Walter Nowotny am Wiener Zentralfriedhof. Und auch auf Facebook soll B. seine einschlägige politische Überzeugung nicht verbergen. Laut Auszug von 2017 war er Fan von deutschen Neonazis, sowie mehreren rechtsextremen Seiten. Zudem ist er Mitglied in der als rechtsextrem geltenden Burschenschaft Olympia.

Auf Anfrage zeigte sich das Innenministerium bedeckt und soll auf den Datenschutz verwiesen haben. B. war in der Zeit in der Abteilung für Wirtschafts- und Finanzdelikte im Bundeskriminalamt tätig. Brisant ist das alle mal. Ob er auch Zugang zu Räumlichkeiten der Soko Ibiza hatte, wollte ein Sprecher gegenüber dem Blatt nicht sagen. Die Entscheidung über die Einstellung des Praktikanten soll noch unter Ex-Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) gefallen sein.

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