Anschober erklärt, warum Infektionszahlen ansteigen werden

Ausblick für die kommenden Wochen

Anschober erklärt, warum Infektionszahlen ansteigen werden

Gesundheitsminister will mit Testoffensive Gegensteuern.

Wien. Ab kommender Woche werde sich die Auswirkung des Lockdowns schrittweise verringern und die Wirkung der Zunahme an Mutation-Fällen bemerkbar werden, informiert Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) in einer Aussendung. Der Minister kündigt eine Testoffensive an um dem Anstieg entgegenzuwirken. 
 
Anschober: "Das ist eine stabile Weiterentwicklung, die jedoch noch weitgehend von den Auswirkungen des Lockdowns mitgeprägt ist. Ab der kommenden Woche müssen wir davon ausgehen, dass diese Folgewirkung schrittweise abnimmt und der stark steigende Anteil der Mutationen mit höherem Ansteckungsrisiko dazu führt, dass die Infektionszahlen in den kommenden Wochen schrittweise ansteigen werden. Darauf weist auch die nun langsam steigende Reproduktionszahl (heute bei 1,02) hin. Dem versuchen wir mit einer einzigartigen Testdichte entgegen zu steuern."

Zahl der Impfungen steigt

Auch die Zahl der Impfungen steige positiv an, so der Gesundheitsminister. Am Ende dieser Woche würden 150.000 Personen eine Gesamtimmunisierung (inklusive zweiten Stich) erhalten haben – 400.000 Impfungen seien insgesamt bereits durchgeführt worden.
 
In den vergangenen 24 Stunden wurden von den Bundesländern 1.184 Neuinfektionen bei 1.322 Neu-Genesenen gemeldet - die Zahl der aktiven Fälle ist damit trotz weiterhin enorm hoher Testzahlen auf 14.077 gefallen.
 
Auch die Zahl der Covid-19-Erkrankten in Spitalsbehandlung ist in dieser Woche um 16% auf 1.311 gesunken, die Zahl der schwer an Covid-19-Erkrankten mit intensivmedizinischem Pflegebedarf um 11% auf 258 gesunken.  Auch die Zahl der Todesfälle sinkt weiter, ebenso die Infektionsfälle in den Alten- und Pflegeheimen.
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