Herbert Kickl

FPÖ führt im ''Ordnungsruf-Ranking''

Blaue sind ''Bad Guys'' im Parlament

So oft wurde im Nationalrat bereits mit Ausrastern über die Stränge geschlagen. 

Wien. Im Parlament geht es heiß her, immer öfter kommt es auch zu derben Sagern unter der Gürtellinie. In der aktuellen Legislaturperiode wurden die Abgeordneten bereits 54-mal zur Ordnung gerufen.

Spitzenreiter

Nicht nur in der FPÖ ist Klubobmann Herbert Kickl ganz vorne mit dabei, er führt auch bei den Ordnungsrufen im Parlament: Von den insgesamt 54 Ordnungsrufen im Nationalrat ist er alleine für 17 verantwortlich. Das sind mehr als alle restlichen Parteien (16) zusammen.

Bilanz. Mit 38 Ordnungsrufen geht der Großteil aller Untergriffe ohnehin auf das Konto der Freiheitlichen. Dahinter folgen ÖVP und SPÖ mit sechs bzw. fünf Ermahnungen. Am bravsten blieben die Mandatare der Grünen (3) und Neos (2).

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Ordnungsrufe im Parlament nach Parteien
× Ordnungsrufe im Parlament nach Parteien

Schocksager

Die hitzigen Sager haben es in sich: Kickl warf der ÖVP vor, auf den Spuren des rumänischen Diktators Nicolae Ceausescu zu wandeln: „Sie predigen in Ceausescu-Manier die (…) Corona-Maßnahmen.“ Sein Parteikollege Michael Schnedlitz erhielt einen Ordnungsruf für „Diktatur light“. Die letzte Ermahnung setzte es für SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr, die nach Scheitern des Glyphosatverbots schimpfte, „die Regierung verarscht das Parlament“. 



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