Laut oe24-Informationen:
Deswegen trat Anschober wirklich zurück
Seit mehr als einer Woche ist Rudi Anschober mittlerweile krank. Sogar seine engsten grünen Mitarbeiter hüllten sich in den letzten Tagen in Schweigen über seine Rückkehr. Mittlerweile steht fest, warum: Anschober dürfte bereits Ende letzter Woche über einen Rücktritt nachgedacht haben. Am Wochenende soll dann die endgültige Entscheidung gefallen sein.
Der Hintergrund: Überarbeitung! Das erfuhr oe24 von engen Vertrauten des Gesundheitsministers. „Der Rudi kann nicht mehr“, so ein Freund gegenüber oe24. Bereits 2017 hatte Anschober ein Burnout gehabt und damals eine dreimonatige Auszeit genommen. Nun die erneute Erschöpfung.. Anschober habe teilweise 20 Stunden am Tag gearbeitet, sei noch dazu mehrmals wöchentlich zwischen Linz und Wien hin- und hergependelt. „Dieses Pensum hält auf Dauer keiner durch.“
So gab auch Anschober in der Pressekonferenz zu seinem Rücktritt an, seit 14 Monaten keinen einzigen freien Tag mehr gehabt zu haben. Das Resultat: Immer wieder Kreislaufzusammenbrüche.
Am Wochenende soll Anschober dann Werner Kogler über seinen Rücktritt informiert haben, der ihn zuerst noch zum Weitermachen überreden wollte. Es war aber chancenlos. Die ÖVP-Regierungsspitze wurde erst heute in der Früh über den Anschober-Rücktritt informiert. Zu groß war das Misstrauen, dass die ÖVP Anschobers Rücktritt vorab an die Medien weitererzählen könnte…
Rudolf Anschober: Seine Laufbahn
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