Fall Chorherr: FPÖ pokert um U-Kommission

VP ruft Bundesrechnungshof an

Fall Chorherr: FPÖ pokert um U-Kommission

Türkis und Blau liefern sich einen Wettlauf um Aufklärung in Sachen Chorherr.

Bei der heutigen Sitzung des Gemeinderats will FP-Chef Dominik Nepp partout noch keine Untersuchungskommission zum - von ÖSTERRIECH aufgedeckten - Skandal um spenden für den Ex-Grünen Christoph Chorherr einberufen. Und das hat zwei Gründe: Einerseits hat die ÖVP, die so eine U-Kommission mangels genügend Mandaten gar nicht einberufen kann, allzu forsch gedrängt, diese Untersuchung heute schon umzusetzen. Andererseits hat FP-Wien-Chef Dominik Nepp Interesse, dass die U-Kommission möglichst spät Skandale aufdeckt - und zwar am besten erst 2020, wenn in Wien gewählt wird.

32 Fragen an Hebein. Der ÖVP sind diese Spiele eher egal - sie greift heute in die Vollen und legt eine dringliche anfrage an Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) vor. In 32 hochnotpeinlichen Fragen soll abgeklärt werden, was die Stadt Wien vom Verdacht auf missbrauch von Spendengeld - es gilt für Christoph Chorherr die Unschuldsvermutung - im Detail wusste.

Dazu hat sich VP-Wien-Chef Gernot Blümel brieflich an die Präsidentin des Bundesrechnungshofs Margit Kraker gewandt - auch ihre Prüfer sollen zur amtswegigen Prüfung ausrücken.



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