DAS SAGT ÖSTERREICH

GIS-Erhöhung muss sofort gestoppt werden

Nach der Wahl von Roland Weißmann platzt bereits die erste Bombe: Wie ÖSTERREICH ausrechnete, plant der ORF eine satte Gebühren-Erhöhung um bis zu 10 %.  

Das würde bedeuten, dass wir ab dem kommenden Jahr 350 (!) Euro ORF-Gebühr zahlen. Noch frecher: Der neue ORF-Chef plant, dass künftig auch für das Streamen eine GIS anfallen soll.

Mit Verlaub: Das ist eine Frechheit! Der ORF nimmt schon jetzt 650 Millionen Euro pro Jahr mit den Gebühren ein. Nicht nur, dass das eine komplette Wettbewerbsverzerrung gegenüber allen Privatsendern ist, die sich ausschließlich durch Werbung finanzieren, sondern insbesondere auch ein Schlag ins Gesicht für 3 Millionen Gebühren-Zahler.

In der Corona-Krise haben Hunderttausende ihren Job verloren, sind in Kurzarbeit geschickt worden oder haben als Unternehmer empfindliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Der ORF und die Regierung haben jetzt nichts Besseres zu tun, als die Österreicher mitten in diesem Krisenjahr mit einer Erhöhung der Zwangsgebühren auszusackeln. Und das für ein Programm, das nachweislich 70 % der Österreicher gar nicht mehr schauen.

Der Kanzler muss diesen Gebühren-Wahnsinn sofort stoppen. Die GIS gehört gesenkt (im besten Fall komplett abgeschafft), aber auf keinen Fall noch weiter ange­hoben. Man kann nicht dauernd von Entlastung sprechen und dann die ORF-Zwangsgebühren auf brutalste Art und Weise erhöhen. 

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