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"Bei Eurofightern ist alles im Plan"

Das meint Streitkräftekommandant Günther Höfler. Dass derzeit nur drei Jets einsatzbereit sind, sei in der Anfangsphase normal.

Die Beschaffung der Eurofighter stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Nach wie vor gibt es immer wieder Meldungen, dass die Abfangjäger Mängel aufweisen. Aktuell wird kritisiert, dass es Probleme bei der Lieferung der Ersatzteile gibt und dass die Flieger zu lange Stehzeiten haben. Freitagfrüh hat Streitkräftekommandant Günther Höfler auf Ö1 die wachsende Kritik zurückgewiesen.

Mehr als die Hälfte funktioniert
Höfler zufolge sind drei der bisher fünf angelieferten Eurofighter einsatzbereit und das seit mehreren Wochen. Über 50 Prozent Flugbereitschaft ist seinen Angaben zufolge international ein guter Wert. Auch die Zahl der täglichen Flüge sei im internationalen Vergleich absolut in Ordnung, so der Streitkräftekommandant. Diese Woche seien pro Tag zwei bis vier Flüge absolviert worden.

Ersatzteillieferung war schwierig
Dass es anfangs zu Verzögerungen bei der Anlieferung von Ersatzteilen gekommen war, hat Höfler dagegen bestätigt. Diese Probleme seien mittlerweile aber beseitigt. In einer Einführungsphase käme es immer wieder zu Anlaufschwierigkeiten.

Ab 1. Juli geht's los
Anfang Juli sollen die neuen Maschinen die Luftraumüberwachung von den 12 Schweizer F5-Maschinen übernehmen. Mit den bis dahin überstellten Jets werden es aber nur neun Stück sein. Daher werden zur Unterstützung Saab 105 eingesetzt.

Zuletzt war auch kritisiert worden, dass zu wenige Piloten auf den Eurofightern eingeschult worden sind. In welchem Ausmaß die Kampfjets während der EURO 2008 im Einsatz sind, wird sich weisen.



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