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Kärnten-Wahl: Strache erntet Shitstorm

Vizekanzler Strache twittert Kampfansage zur Kärnten-Wahl.
Die Kärntner Landtagswahl ist am Laufen. Beim dritten Urnengang auf Landesebene nach Angelobung der schwarz-blauen Bundesregierung sind 434.121 Wahlberechtigte dazu aufgefordert, über die Zusammensetzung des Landesparlaments zu entscheiden. Wie in Tirol vor einer Woche sind 36 Mandate zu vergeben. Das erste Wahllokal hat um 5.30 Uhr geöffnet, Wahlschluss ist um 16.00 Uhr.
 
Da die Wahlkarten aber noch bis 17.00 Uhr abgegeben werden können, werden die Resultate erst nach 17.00 Uhr veröffentlicht. Mit dem vorläufigen Endergebnis ist nicht vor 19.00 Uhr zu rechnen. Die Briefwahl und in "fremden" Wahlkreisen abgegebene Wahlkarten - geschätzt rund 20.000 Stimmen - werden im südlichsten Bundesland erst am Montag ausgezählt, im Falle von knappen Ergebnissen könnten Entscheidungen daher erst dann feststehen.
 

Strache: "Rote Allmacht" verhindern 

Wie deutlich die SPÖ 2013 in Kärnten gewinnen konnte, ist in der Grafik zu den Gemeindeergebnissen deutlich zu sehen. Vizekanzler Strache meldete sich am heutigen Wahltag deshalb auch mit einer klaren Kampfansage an die SPÖ. Er twittert: "Beenden wir den rot-grünen Stillstand und verhindern wir eine rote Allmacht"
 

Shitstorm wegen Tweet

Viele Nutzer echauffieren sich über das Posting des Vizekanzlers. So schreibt eine Userin: "Wer Kärnten und die Menschen liebt „wählt nicht“ Ausgrenzung, Dilletantismus, Schuldenmacher, Korruption, Rechts-Rechte Blender. Dieses schöne Land wurde schon genug geschunden." Ein weitere Twitter-User meint, das "Muss Satire sein".

Darmann bei der Stimmabgabe

Der freiheitliche Kandidat Gernot Darmann hatte eine Stunde früher beim Gasthof Rösch in Klagenfurt gewählt, er hoffte auf 25 Prozent der Stimmen und meinte, er sei bereit, Verantwortung zu übernehmen. Den prognostizierten blauen Himmel vermisste er allerdings. Praktisch unmittelbar nach Darmann kam Grünen-Frontmann Rolf Holub zur Stimmabgabe ins gleiche Wahllokal. Handschlag gab es keinen, aber man grüßte einander über die Straße. Holub hoffte, dass seine Partei wider die Prognosen doch im Landtag bleiben werde. Man werde sehen, "was draus wird". Grau in grau war es auch in Griffen im Bezirk Völkermarkt, wo ÖVP-Spitzenkandidat Christian Benger seine Stimme abgab. Er sei "sehr entspannt", ließ er wissen, konkrete Prognosen bezüglich des Wahlausganges waren ihm auch am Sonntag nicht zu entlocken.

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