Karmasin will 1. Mai abschaffen

Helle Empörung bei der SPÖ

Karmasin will 1. Mai abschaffen

Die ÖVP pfeift ihre umtriebige Familienministerin zurück

Sophie Karmasin ist am Mittwoch wohl doch ein bisschen zu weit gegangen. Die umtriebige Familienministerin forderte, den Tag der Familie (15. Mai) als gesetzlichen Feiertag einzuführen. Zum Ausgleich wollte die ÖVP-Politikerin den 1. Mai – den Tag der Arbeit – als Feiertag abschaffen. Karmasin: „Der Tag der Arbeit ist ein gutes Relikt aus der Vergangenheit, der Tag der Familie ist Tag der Zukunft.“

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    Mikl-Leitner korrigiert: "Der 1. Mai bleibt frei"
    Die Empörung in der SPÖ war enorm, in ÖSTERREICH zog der Chef der Privatangestellten-Gewerkschaft, Wolfgang Katzian, gar Parallelen zur austrofaschistischen Diktatur. Und auch wenn die ÖVP insgeheim immer schon über den Tag der Arbeit lästerte, war ihr die Sache diesmal zu heiß: Innenministerin und ÖAAB-Chefin Johanna Mikl-Leitner pfiff Karmasin zurück: „Der 1. Mai bleibt frei.“

    ÖVP will jetzt am 1. Mai auch Familien feiern
    Sehr wohl, so ließ Mikl Karmasin nicht völlig im Regen stehen, könne man am 1. Mai beides feiern: Arbeit und Familien. Darüber wolle man jetzt mit der SPÖ verhandeln – was wohl zwecklos ist. Karmasin blieb indes nichts anders übrig, auf die neue Linie einzuschwenken: Sie sei jetzt auch für einen Tag der Arbeit und der Familie. (gü)

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