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90-Prozent-Hürde verpasst

Kickl mit 88,24 Prozent zum neuen FPÖ-Chef gewählt

Herbert Kickl verpasste damit die angestrebte 90-Prozent-Hürde

 

Herbert Kickl ist am Samstag bei einem außerordentlichen Parteitag mit 88,24 Prozent zum 14. Bundesparteiobmann der Freiheitlichen Partei Österreichs gewählt worden. Der bisherige Klubchef folgt damit Norbert Hofer, der nach internen Diskussionen um die Ausrichtung der Partei das Handtuch geworfen hatte. Kickl nahm die Wahl erwartungsgemäß an und bedankte sich für den Vertrauensvorschuss.

90-Prozent-Hürde verpasst

673 Stimmen wurden beim außerordentlichen Parteitag abgegeben, davon stimmten 585 für Kickl. Misst sich Kickl an seinem Vor-Vorgänger Heinz-Christian Strache, liegt er deutlich unter dessen Ergebnissen. Bei seiner letzten Wahl 2017 bekam der über das Ibiza-Video gestolperte Langzeitparteichef 98,7 Prozent Zustimmung. Hofer kam 2019 auf fast ebensoviel, nämlich 98,3 Prozent.

Kickl schlug als seinen Bundesobmannstellvertreter Udo Landbauer vor, Niederösterreichs Landesparteichef. Er wurde mit nur einer Gegenstimme per Handzeichen gewählt.

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