Kickl-Pferde müssen in Schule

Die Details zur berittenen Polizei

Kickl-Pferde müssen in Schule

Die Pferdepolizei galoppiert los, laut Innenminister haben die Pferde eine 15-Stunden-Woche. 

In einer Anfrage­beantwortung an die SPÖ-Abgeordnete Angela Lueger führt FPÖ-Innenminister Herbert Kickl jetzt bemerkenswerte Details seines Lieblingsprojekts, der Pferdepolizei, aus. Den Sachaufwand für den Probebetrieb bis Ende 2019 beziffert Kickl mit 380.000 Euro.

■ Miete: Für das Übergangsquartier in Wiener Neustadt bezahlt das Innenministerium 5.100 € pro Monat.

■ Pferdeschule: Pferde und ReiterInnen absolvieren derzeit ein intensives Ausbildungsprogramm – laut dem Innenminister werden die Pferde 15 Stunden in der Woche geschult. Die Reiterinnen – denn überwiegend sind es Frauen – müssen 40 Stunden für die Ausbildung aufwenden.

■ Polizistinnen und Polizisten abgezogen: Zum Zeitpunkt der Anfrage waren zwei Reiterinnen und ein Reiter im Dienst – sie wurden von drei Wachzimmern der Wiener Polizei abgezogen. Ersetzt werden sie von Polizeischülern (der Praxisphase II).

■ Einsatz beim Fußballmatch: Kickl hatte in ÖSTERREICH betont, er wolle die Pferdepolizei mit 14 Pferden im Frühsommer 2019 einsetzen – und zwar in Wien. Gedacht werde an Parks – bzw. sollen Fangruppen bei brisanten Fußballspielen getrennt werden. (gü)

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