Lugner als Überraschungsgast bei FPÖ-Treffen

"Wiener Unikat"

Lugner als Überraschungsgast bei FPÖ-Treffen

Richard Lugner nahm beim traditionellen FPÖ-Neujahrstreffen teil.

Die FPÖ hat am Samstagvormittag ihr alljährliches Neujahrstreffen eröffnet. Ort der Veranstaltung ist heuer die Messe Wien, wo sich ab 10 Uhr mehrere tausend Parteianhänger versammelten, um auf die traditionell deftige Rede von Parteichef Heinz-Christian Strache zu warten. Unweit des Veranstaltungsorts, am Praterstern, fanden sich einige Gegendemonstranten ein, um gegen die FPÖ zu protestieren.
 
Auf der stets in Frühschoppen-Stimmung getauchten Veranstaltung spielte in gewohnter Weise die FPÖ-Haus-und-Hofkappelle, die "John Otti Band", auf, um die Parteigänger zu Schlagern wie "Wir sind eine große Familie" oder dem Radetzkymarsch auf das Kommen der Parteigranden einzustimmen. Wie auch schon aus Oppositionszeiten bekannt wurden schon am frühen Vormittag rot-weiß-rote Fahnen geschwungen und inoffizielle FPÖ-Hymne "Immer wieder Österreich" zum Besten gegeben.
 

Lugner unter den Gästen

Unter den Gästen befand sich auch Richard Lugner. Der Bauherr nahm direkt neben Ursula Stenzel Platz und wurde auch von FPÖ-Chef Strache begrüßt. Lugner sei ein echtes "Wiener Unikat" und damit genau richtig beim Neujahrstreffen der FPÖ, so der Vizekanzler.
 

Einstimmung auf EU-Wahl

Die Partei will das diesjährige Treffen - das zweite seit Regierungseintritt - auch dazu nützen, um die Anhänger auf die kommende EU-Wahl am 26. Mai einzustimmen. Am Programm stand daher - nach einer Begrüßung durch den geschäftsführenden Klubobmann im Nationalrat, Johann Gudenus - auch der Auftritt des freiheitlichen EU-Abgeordneten Harald Vilimsky.
 
Parteichef Heinz-Christian Strache selbst wollte vor seinen Fans das vergangene Regierungsjahr unter blauer Beteiligung Revue passieren lassen und die anstehenden Vorhaben von Türkis-Blau noch einmal präsentieren. Erwartet wurde auch weitere scharfe Kritik an der SPÖ und insbesondere an den Wiener Sozialdemokraten.
 
   Die Veranstaltung rief auch Kritiker der Freiheitlichen auf den Plan: Die "Linkswende jetzt" rief zu einer Demonstration nahe des Veranstaltungsortes auf. Vom Wiener Praterstern sollte der Demo-Zug (Motto: "Wien steht auf gegen Nazis und Rassisten") über die Ausstellungsstraße bis zum Messeplatz vor der Veranstaltungshalle führen.
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