Neue Wein-Marke

"made im Mittelburgenland"

Mit dem Blaufränkischen setzt das Mittelburgenland jetzt als zweite heimische Region nach dem Weinviertel auf ein regionales Vermarktungssystem.

Das Mittelburgenland will im Wettbewerb mit einem regionalen Vermarktungssystem punkten: Die Rebsorte Blaufränkisch wird im In- und Ausland mit dem Zusatz "made im Mittelburgenland" beworben. Damit nimmt sich das Mittelburgenland erfolgreiche Vorkämpfer zum Vorbild: In Italien und Frankreich setzen zahlreiche Regionen auf die regionale Vermarktung.

Mit einem unverkennbaren Geschmacksprofil, aber vor allem auch mit der regionalen Positionierung und Vermarktung, soll das Branding "made im Mittelburgenland" nun auch in den Köpfen der Konsumenten stattfinden. Blaufränkisch ist die Ur-Rebsorte des Mittelburgenlandes, die Ausbau des Rebsorte sei bereits seit Mitte der 90er Jahre durchgeführt worden. Sie gilt heute als Leitsorte im Mittelburgenland.

Heuer glaubt man an einen Absatz von 500.000 bis 700.000 Flaschen Rotwein mit dem neuen DAC-Gütesiegel. Im nächsten Jahr wolle man die Ein-Millionen-Marke "deutlich überschreiten", so Burgenland-Weichchef Anton Iby. Zirka 4 Millionen Flaschen werden derzeit insgesamt im Mittelburgenland produziert. Der Exportanteil liegt bei 10 Prozent.

Das Weinbaugebiet Mittelburgenland umfasst eine Rebfläche von 1.875 Hektar, wobei der Großteil, nämlich mehr als 1.500 Hektar, auf Rotweinsorten entfällt. Bei diesen Rotweinsorten dominiert der Blaufränkische mit 55 Prozent der Rebfläche, gefolgt vom Zweigelt. Im DAC Mittelburgenland setzt man auf einen sortentypischen Blaufränkisch, wobei drei verschiedene Zusatzbezeichnungen möglich sind: Classic, Riede oder Markennamen und Reserve.

DAC-Weine setzen auf Herkunftsbezeichnung mit klarem Geschmacksprofil. In Österreich wurde das DAC-System 2003 für Weine aus dem Weinviertel erstmal umgesetzt.

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