Kein Abstand, keine Maske

Nach Demo droht Kickl Corona-Strafe

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Kein Abstand, keine Maske. Kommt es zu einer Anzeige, drohen Kickl 500 Euro Strafe.

Wien. Nach der Rede von FPÖ-Chef Herbert Kickl auf der Anti-Impf-Demo am Samstag ließ er sich in der Menge feiern. Viele wollten Selfies mit ihm, er lächelte bereitwillig in die Kameras und postete diese Fotos später auf seiner Facebook-Seite.

Auffällig: Er hält keinen Mindestabstand ein, trägt auch keine FFP2-Maske. Gerade das könnte ein Nachspiel haben. Corona-Maßnahmen gelten auch für den Parteichef.

© Facebook/Herbert Kickl
Nach Demo droht Kickl Corona-Strafe
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Parteichef Herbert Kickl postet Foto von sich mit seinen Fans.

„Angezeigt werden“. Das Gleiche geschah auch eine Woche zuvor bei seinem Auftritt in Innsbruck. Die dortige Polizei erklärte: „Das Bildmaterial der Demo wird ausgewertet, mit Namen bekannte Personen könnten bei Verstößen im Nachhinein von der Gesundheitsbehörde angezeigt werden.“ Es drohen 500 Euro Strafe. Schon im Frühjahr wurde Kickl in ­einem ähnlichen Fall vom Parlament ausgeliefert.

Ex-Innenminister hält sich nicht an Maskenpflicht

ÖVP-Kritik. Hannes Taborsky, Sicherheitssprecher der ÖVP, kritisiert: „Es ist mehr als bedenklich, dass FPÖ-Chef Kickl nicht nur Menschen beleidigt, sondern dass sich der ­ehemalige Innenminister dann als Demo-Teilnehmer auch nicht an die Maskenpflicht hält.“

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