Linzer Bürgermeister will Quarantäne für Testverweigerer bei Massentests im Jänner

Anfrage an Bürgermeister Luger

Offene Fragen um Bauprojekt in Urfahr

Einiges deutet laut Neos-Chef Potocnik auf Absprachen hin.

Linz. Seitdem bekannt wurde, dass das Linzer ­Unternehmen Fabasoft die Errichtung einer neuen Firmenzentrale plant, wird über den geplanten Standort nahe der Linzer Johannes Kepler Universität und die damit verbundenen Umwidmungen diskutiert. Nun meldet sich einer der Hauptkritiker Neos-Gemeinderat Lorenz Potocnik mit neuen brennenden Fragen an Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ).

Potocnik ortet Absprachen im Hintergrund

„Meine Recherchen haben ergeben, dass hier im Hintergrund insgesamt 30.000 Quadratmeter Grünland zur Umwidmung vorbereitet werden und die Kaufoptionen auf die Grundstücke bereits vor einem Jahr unterschrieben wurden“, schreibt Potocnik in einer Aussendung am Sonntag. Bereits im Herbst 2018 wurden dort von Landesseite Grundstücke aus dem regionalen Grünzug herausgeschnitten. „Es liegt die Annahme nahe, dass Fabasoft vor Abschluss dieser Kaufverträge das Gespräch mit politischen Entscheidungsträgern gesucht hat. Einerseits bereits vor Aufhebung des Grünzuges im Jahre 2018 mit verantwortlichen Stellen in der Landes- und Stadtregierung, andererseits betreffend der Umwidmung der Flächenwidmung mit verantwortlichen Stellen in der Stadt Linz, insbesondere mit Bürgermeister Luger“, erklärt Potocnik weiter.

Bürgermeister muss Stellung beziehen

Der Neos-Gemeinderat hat zu diesem Thema nun eine ordentliche Anfrage an Luger eingebracht. Dieser muss beim nächsten Gemeinderat Anfang März zu den Fragen Stellung ­beziehen.

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