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Die Akte Kickl

FPÖ-Insider: "Kickl kassierte 24.000 Euro im Monat"

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Am letzten "Rot-blauer Machtmissbrauch"-U-Ausschuss-Tag wird es wieder um Herbert Kickl gehen. Sein einstiger Partner Thomas Sila soll vorgeführt werden. Von der Ideenschmiede bis zur Traum-Gage. 

FPÖ-Chef Herbert Kickl hätte eigentlich am 2. Mai erneut vor dem „rot-blauen Machtmissbrauch“-U-Ausschuss aussagen sollen. Kickl war an diesem Tag aber auf Klettertour.

Dennoch wird es am 23. Mai um ihn und die Ideenschmiede gehen. Wie berichtet liegt dem U-Ausschuss ja der Steuerakt Kickl vor. 

Kickls einstiger Partner soll vorgeführt werden

Am letzten U-Ausschuss-Tag soll zudem sein einstiger Partner in der Ideenschmiede, Thomas Sila, vorgeführt werden. Er soll erklären, was es mit zwei Treuhandverträgen auf sich hatte und, ob Kickl diese - wie er sagte – gleich aufgekündigt hatte. 

In der FPÖ ist man echauffiert, dass diese Causa – Ermittlungen wurden einst vom Justizministerium abgedreht – wieder „aufgewärmt“ würden. 

Kickls Traum-Gage als Multi-Funktionär

Zudem sorgt man sich in der FPÖ, dass auch die Gage von Kickl Thema wird. Dass der FPÖ-Chef bereits zu seiner Zeit als blauer Generalsekretär von Heinz-Christian Strache zu den Spitzenverdienern gehörte, war bekannt.

FPÖ-Insider: So viel kassierte Kickl 2017 wirklich

Jetzt outet ein Blauer, dass Kickl 2017 – als Strache FPÖ-Chef im Bund und Wien war – insgesamt über 24.000 Euro (brutto) pro Monat – als Mandatar, Generalsekretär und Berater der FPÖ Wien – kassierte.

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