Heinz Faßmann

SPÖ kritisiert fehlenden Plan

Polit-Druck auf Bildungsminister wegen Schulregeln

Die SPÖ fordert einen klaren Plan für den Schulstart. Faßmann arbeitet noch daran. 

Wien. In den nächsten ­Tagen will Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) seine Strategie für eine sichere Schulöffnung trotz Coronavirus vorlegen. Der genaue Tag der Pressekonferenz steht aber noch nicht fest.

„Das ist ärgerlich!“

SPÖ-Geschäftsführer Christian Deutsch jammert: „Die Regierung hat immer noch keinen klaren Plan für den Schulstart.“ Und er poltert: „Die Untätigkeit des Bildungsministers ist ärgerlich! Die Regierung betreibt seit eineinhalb Jahren Management by Chaos.“
Demo vor Ministerium mit Riesenspritze

Demonstration

Gestern stellte sich Paul Stich, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich, mit mehreren Mitstreitern vor das Bildungsministerium und skandierte „Faßmann, wach auf!“
Stich fordert eine „Test- und Impfgarantie an allen Schulstandorten“. Niederschwellige Test- und Impfangebote seien besonders wichtig für junge Menschen. „Jede Schülerin und jeder Schüler muss die Möglichkeit bekommen, sich täglich in der Schule zu testen und wenn gewünscht auch direkt am Schulstandort impfen zu lassen.“ Bisher sind in Österreich erst drei Prozent der 12- bis 15-Jährigen immunisiert.

Bildungsminister wird 4-Punkte-Plan vorlegen

Masken fallen. Im Bildungsministerium ist man auf den letzten Metern vor der Bekanntgabe der Strategie für den sicheren Schulstart:
Masken sollen nur mehr in Ausnahmefällen „zeitlich und regional begrenzt“ getragen werden.
Luftfilter sollen überall eingebaut werden, wo nicht gelüftet wird.
PCR-Tests kommen für die Schüler in größerer Stückzahl, bisher gab es vor allem Antigen-Tests.
Impf-Appell. Geimpfte Schüler erhalten Vorteile, müssen nicht so oft zum Test. Auch Eltern sollen zur Impfung, bittet Faßmann.
 



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