Ikone der Impfgegner an Schwarzmeerküste
Querdenker-Präsident abgetaucht
Er gehört zu den Galionsfiguren der österreichischen Querdenkerszene, Impfgegner und -skeptiker hingen geradezu an seinen Lippen: Egal, wo Armin R. Elbs in der Vergangenheit auftrat – ob bei Großdemos in Wien, Deutschland oder in seiner Heimat Bregenz –, Coronaleugner und Gegner der Maßnahmen vertrauten ihm blind.
Und finanzierten sein Leben als Querdenker-Präsident. Elbs gründete die angeblich gemeinnützige „nature-culture.academy“ – einen „Kulturverein zur Förderung der natürlichen Gesundheitspflege“, der vorgab, Seminare zu veranstalten.
Die Seminare waren in Wirklichkeit Corona-Demos. Die Bewegung der Querdenker und ihr selbst ernannter Präsident kassierten Mitgliedsbeiträge zwischen 45 und 90 Euro, finanzierten sich über Spenden und das Merchandising für Corona-Gegner: vom T-Shirt über Flyer bis zu Anstecknadeln.
Pool, Tennisplatz: Alles da für die Corona-Leugner
Die einzelnen Verlinkungen auf der Homepage von „nature-culture.academy“ reagieren nicht mehr, das Telefon von Armin R. Elbs läuft ins Leere. Niemand hebt mehr ab.
Kein Wunder: Der Ober-Corona-Leugner soll Bregenz gegen Bulgarien eingetauscht haben. Elbs schlug zunächst im Chateau Aheloy nahe Nessebar an der Schwarzmeerküste auf. Inzwischen eine Hochburg deutschsprachiger Corona-Leugner. Mit allem, was dazugehört: Ferienappartements, eigener Pool, Tennisplatz. Das Wichtigste: Geimpft ist hier niemand.
Inzwischen soll sich Elbs im Hinterland niedergelassen haben. Wie er die Dauerferien an der Schwarzmeerküste finanziert, ist unklar. Ebenso der Verbleib der Gelder, die in seinen Verein geflossen waren.
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