300.000 Haushalte: Mietpreis steigt um

Letzte Chance für türkis-grüne Mietpreis-Bremse

von
Alma Zadic
© APA/HERBERT NEUBAUER
Koalitionspoker: Bis Freitag muss die Entscheidung her. Im April steigen für rund 300.000 Haushalte die Mieten um 8,6 Prozent.
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Wien. Liegt die Inflation über fünf Prozent, muss der Richtwert-Mietzins erhöht werden, so auch wieder im April. Das heißt hunderte Euro an Mehrkosten pro Jahr, obwohl sich viele ohnehin das Leben nicht mehr leisten können.

Bremse. Eine Mietpreisbremse – also die Entkoppelung vom Verbraucherpreisindex – wird nun zwischen Grünen und ÖVP auf parlamentarischer seit dieser Woche verhandelt.

Zeit drängt: Mieten-Bremse bis Freitag

Letzte Chance. Viel Zeit bleibt nicht: Die Bremse müsste am Mittwoch im Bautenausschuss oder bei der NR-Sondersitzung am Donnerstag auf den Weg gebracht werden. Ist man Anfang März nicht einig, dürfte es mit der Umsetzung bis April zu knapp werden.

Poker. Von einer Erhöhung der 5%-Marke bis hin zu einem neuen Index stehen noch mehrere Varianten im Raum. Die ÖVP soll sich ein Gegengeschäft für die Bremse erwarten, zählen doch Groß-Immo-Besitzer zum Kernklientel.

Verhandlungen. Wie ÖSTERREICH erfuhr, standen am Freitagnachmittag erneut Verhandlungen an. Hundertausende im ganzen Land dürfen also hoffen. Dass taten sie wohl auch schon im Vorjahr: Damals versuchte die zuständige Ministerin Alma Zadic ihr Glück für eine Bremse, die VP blockierte, die Mieten stiegen.

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