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Anfrage enthüllt

So viel zahlte Ex-Kanzler Kurz für Privatjets und Bedarfsflieger

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Bundeskanzleramt enthüllte jetzt, wie viel Geld Ex-Kanzler Kurz in eineinhalb Jahren für Privatjets und Bedarfsflieger ausgab.  

Eine parlamentarische Anfrage der SPÖ zeigt jetzt, wie hoch die Flugkosten für Sebastian Kurz waren, was Bedarfsflieger und Privatjets angeht. Das Bundeskanzleramt hat die Flüge zwischen März 2018 und Juli 2019 aufgeschlüsselt: Zehn waren es an der Zahl.

Gesamtkosten von 128.350 Euro

Zwischen März 2018 und Juli 2019 flog Ex-Kanzler Kurz in Bedarfsfliegern und Privatjets zu Gesamtkosten von 128.350 Euro.

Teuerster Flug ging nach Kairo

Der teuerste Flug war jener am 16. September 2018 von Salzburg nach Kairo und dann nach Berlin. 38.500 Euro kostete der Bedarfsflieger von SKYLINE Aviation (Direktvergabe). 

Kurz traf damals Ägyptens Präsidenten Abd al-Fattah as-Sisi, dem damaligen Präsidenten des Europäischen Rates Donald Tusk und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Mit ihm reisten 2 Kabinettsmitglieder, ein Experte aus dem Ressort und 2 Personenschützer.

Zwei Dienstleister

Bedarfsflieger und Privatjets wurden von zwei Dienstleistern geordert: Neben der bereits erwähnten SKYLINE Aviation stellte auch die AVCON Jet dem damaligen Kanzler Flieger zur Verfügung.

Abgehoben in der Holzklasse

Kurz flog auch Economy. So saß er 2018 etwa "ganz normal in der Economy Class von Eurowings, ohne Delegation, Versicherung und anderem", wie eine Passagierin über einen Flug nach Barcelona berichtete. Er hob also auch in der Holzklasse ab.

Sicherlich flog Kurz auch ab und an in anderen Privat-Maschinen, welche nicht vom Kanzleramt geordert wurden.

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