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Nach Landtagswahlen

So gratuliert Strache FP-Kandidatin

FPÖ-Chef Vizekanzler Heinz-Christian Strache ist mit dem Abschneiden der Freiheitlichen bei der Salzburger Landtagswahl "hochzufrieden". In einer Aussendung am Sonntag gratulierte er Spitzenkandidatin Marlene Svazek und wertete das Ergebnis gleichzeitig als "klaren Auftrag" für Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP), mit Svazek eine Koalition zu bilden.

"Neuaufstellung gelungen"

"Trotz der schwierigen Ausgangssituation, mit einer kompletten Neuaufstellung der Salzburger FPÖ und nur einer damals verbliebenen Landtagsmandatarin, ist es gelungen, knapp an das bislang historisch beste Ergebnis von 1999 mit 19,5 Prozent anzuschließen", erklärte Strache. Besonders erfreulich sei, dass durch das "hervorragende Ergebnis" die Zahl der freiheitlichen Mandatare im Bundesrat auf 16 anwachsen wird - so viele wie nie zuvor.

Die Stimmen für die Freie Partei Salzburg des Ex-Freiheitlichen Karl Schnell - die es nicht in den Landtag schaffen dürfte - seien "verlorene Stimmen", befand Strache dagegen.

FPÖ-Feier ganz im Zeichen von Spitzenkandidatin Svazek 

"So sehen Sieger aus" und "Marlene"-Rufe im Chor: Bei der Wahl-Party der FPÖ in der Panzerhalle in Salzburg-Maxglan ist am Sonntagabend Spitzenkandidatin Marlene Svazek begeistert empfangen worden. Rund 80 Gäste waren gekommen, um sich bei der Landesparteiobfrau mit "Danke"- und "Marlene"-Schildern zu bedanken. Die posierte für Fotos und gab sogar vereinzelt Autogramme für junge Parteigänger.
 
Als der ORF im Fernsehen die aktuellste Hochrechnung präsentierte, brandete Jubel auf. Der galt zunächst dem schlechten Abschneiden der Grünen, dann aber dem eigenen Erfolg der Freiheitlichen. Viele der Gäste ließen auch keinen Zweifel, dass dieser zu großen Teilen der Spitzenkandidatin geschuldet war. "Sie steht für Aufbruch und frischen Wind", meinte eine junge Frau. "Sie kann für uns Junge was ins Positive bewegen", ergänzte ein RFJ-Mitglied.
 
Das gute Abschneiden von Karl Schnell und seiner FPS habe der FPÖ heute sicher Stimmen gekostet, sagte Stadtparteichef Andreas Reindl zur APA. "Trotzdem haben wir gut dazugewonnen." Das Ergebnis sei ein klares Signal für eine Regierungsbeteiligung im Land. "Da könnten zwar durchaus noch Wege vorbei führen. Aber wenn die Vernunft siegt und die ÖVP den richtigen Schritt setzt, und mit uns verhandelt, würde das dem Land gut tun."
 
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