Schächt-Betrieb in Kritik: Gesundheitsministerin ordnet Kontrolle an

In Niederösterreich

Schächt-Betrieb in Kritik: Gesundheitsministerin ordnet Kontrolle an

"Behörden wurden angehalten Schlachtbetrieb in Niederösterreich zu kontrollieren."

Niederösterreich. Laut Medienberichten werden seit Mittwoch  600 rumänische Schafe angeliefert um für das muslimische Opferfest geschächtet zu werden. Der Gesundheitszustand alarmierte Tierschützer, die den langen Tiertransport von bis zu 15 Stunden und den Platzmangel kritisieren. Außerdem sei die Versorgung der Tiere unzureichend - von Schaum vorm Mund der Tiere ist die Rede. 

Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein wies offenbar ihre Mitarbeiter an, umgehend mit den zuständigen Behörden des Landes Niederösterreich Kontakt aufzunehmen, um sicherzustellen,  dass die erhoben Vorwürfe überprüft  würden und dass dieser Betrieb kontrolliert werde.

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz ist auch für den Tierschutz zuständig.  „Trotz allem Verständnis für die Religionsausübung hat für mich der respektvolle Umgang mit den Tieren oberste Priorität,“ so Hartinger-Klein abschließend in einer Aussendung. 

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