Schura-Rat endete mit neuer Verfassung

Glauben

Schura-Rat endete mit neuer Verfassung

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) hat eine neue Verfassung verabschiedet.

Beim großen Schura-Rat Samstagabend habe es eine "große Mehrheit" für den Entwurf des Obersten Rates gegeben, teilte IGGiÖ-Pressereferentin Carla Amina Baghajati mit. Die Diskussion sei "konstruktiv und gut" gewesen. Einer der Kernpunkte ist ein neuer basisorientierter Wahlmodus.

Eine neue Verfassung der IGGiÖ war notwendig geworden, da jene aus dem Jahr 1988 nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten - also der mittlerweile wesentlich höheren Anzahl von Muslimen in Österreich - angepasst war. Nun soll es leichter werden, eine Vertretung zu wählen. Bisher waren teils mehrere Bundesländer in einen Sprengel zusammengefasst, mit der neuen Verfassung wird es mehr Wahlmöglichkeiten geben. Präsident Anas Schakfeh will bei den Vertretungswahlen in diesem Jahr nicht mehr antreten.

Auch an die große Gruppe der türkischen Muslime in der IGGiÖ soll es in der neuen Verfassung wesentliche Zugeständnisse geben.

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