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"Man ist mir in den Rücken gefallen"

Straches Abrechnung mit Hofer und Kickl

Einen Tag nach seiner Ankündigung bei der Wien-Wahl anzutreten, rechnet er im oe24.TV-Interview mit seinen Nachfolgern ab und überrascht auch gleich mit einer Bürgermeister-Ansage. 

Der ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache kehrt endgültig in die Politik zurück. Er hat beim Aschermittwochstreffen der Allianz für Österreich (DAÖ) in der Wiener Prater Alm verkündet, für die neue Partei bei der Wien-Wahl ins Rennen gehen zu wollen. Nur einen Tag nach seiner Ankündigung war Strache zu Gast bei "Fellner! LIVE" auf oe24.TV und stellte sich den Fragen von ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner. 
 
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Besonders hart ins Gericht ging er mit seinen ehemaligen Parteikollegen Herbert Kickl und Norbert Hofer. "Ich habe dann erleben müssen, in welcher Art und Weise man da mit mir umgegangen ist." Auf die Nachfrage wer genau damit gemeint sei, stellte Strache klar. "Nicht die FPÖ, sondern meine Nachfolger in der FPÖ, denn es gibt ja viele Mitglieder und Funktionäre, die jahrelang meinen Weg unterstützt haben und darüber traurig sind, wie mit mir und meiner Frau umgegangen wurde", erklärt er. Und weiter: "Ich bin von diesen Nachfolgern der Führungsspitze enttäuscht, weil die Art und Weise wie da agiert worden ist, auch mir Vorverurteilungen, auch mit einem Nachtreten und da ist man mir ja schließlich in den Rücken gefallen."
 
Das habe auch bei den FPÖ-Wählern Spuren hinterlassen, meint Strache. Viele seiner Unterstützer hätten das Verhalten der Freiheitlichen Führungsebene laut Strache nicht gut geheißen. Immer wieder hätten Bürger gemeint, er solle wieder in die Politik zurückkehren. Auch dies habe ihn wieder motiviert bei der Wien-Wahl anzutreten. 
 
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Strache: "Fordere Ludwig heraus"

Heinz-Christian Strache spricht auf oe24.TV über sein Antreten bei der Wienwahl.
 
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oe24.TV: Vor vier Monaten ­haben Sie Ihren endgültigen Rückzug aus der Politik verkündet. Wieso wollen Sie wieder zurück?
 
Heinz-Christian Strache: Ich bin seit meinem Rückzug von vielen Wählern kontaktieren worden, denen nicht gefallen hat, wie mit mir umgegangen wurde – auch ich war sehr enttäuscht von meinen Nachfolgern – und wie sich die FPÖ jetzt aufstellt. Da hat man den Eindruck, die wollen eine zweite ÖVP werden. Viele haben mich deshalb gebeten, zurückzukommen und in Wien anzutreten.
 
oe24.TV: Hat Ihre Frau Ihnen davon abgeraten? Im Wien-Wahlkampf werden ordentlich die Fetzen fliegen.
 
Strache: Glauben Sie denn, ich habe in den letzten Mo­naten nichts abbekommen? Mehr geht ja eigentlich gar nicht. Aber das war auch Motivation. Und wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, anzutreten, dann stehe ich zu 120 Prozent dahinter. Meine Frau unterstützt mich sehr.
 
oe24.TV: Sie fordern den Bürgermeister heraus. Meinen Sie das ernst?
 
Strache: Ja, ich halte das auch nicht für vermessen. Denn die Bürgermeisterwahl ist ja auch eine Persönlichkeitswahl, und ich sehe da keine anderen Alternativen im Rennen. Hebein sitzt sowieso mit Ludwig im Boot, Blümel hat keine Zeit für Wien, und Nepp – das ist Bedeutungslosigkeit. Mein Ziel ist die Zweistelligkeit, je höher, desto besser.
 
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