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Zangerl fordert klare Regeln

Tirols AK-Präsident befürchtet "Chaos" bei 3G am Arbeitsplatz

Coronatests müssen laut Zangerl gratis bleiben und PCR-Tests sollen fünf Tage gültig sein  

Tirols schwarzer Arbeiterkammerpräsident Erwin Zangerl befürchtet ein "Chaos" nach Einführung der 3G-Regel am Arbeitsplatz ab 1. November und hat "klare Regeln" für Ungeimpfte gefordert. "Vor allem die wohnortnahen Testmöglichkeiten müssen sichergestellt sein", sagte er in einer Aussendung am Freitag. Zudem sprach er sich dafür aus, dass Coronatests gratis bleiben müssen, die Gültigkeit von PCR-Tests soll außerdem von 72 Stunden auf fünf Tage ausgeweitet werden.

Bei den Testmöglichkeiten nahm Zangerl das Land Tirol in die Pflicht: "Es ist sicherzustellen, dass ausreichend Testmöglichkeiten vorhanden sind, die auch dem Arbeitsalltag angepasst sind", richtete er den Verantwortlichen aus. Es dürfe vor Arbeitsbeginn zu keinen "langen Schlangen vor den wenigen Teststraßen" kommen.

Testmöglichkeiten  

Es müsse klargestellt sein, "wann und wo man sich testen lassen kann". Denn er war der Ansicht: "Die Teststraßen allein werden wohl für keinen reibungslosen Ablauf sorgen", dafür würde es zu wenige geben, meinte Zangerl.

Ob die Testmöglichkeiten ausreichen werden, war für Tirols Apothekerkammer-Präsident Matthias König "Kaffeesudleserei", sagte er zur "Tiroler Tageszeitung" (Freitags-Ausgabe). Derzeit halte sich die Nachfrage nach Tests in Grenzen. Artur Wechselberger, Präsident der Tiroler Ärztekammer, glaubte wiederum schon, dass die Kapazitäten reichen würden - immerhin dürfen ja auch Apotheken und Ärzte im niedergelassenen Bereich testen. Allerdings hätten sich das bestimmt "Berufenere im Vorfeld ausgerechnet".
 



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