Umfrage: SPÖ runter, FPÖ rauf

Dämpfer für neue SPÖ-Chefin

Umfrage: SPÖ runter, FPÖ rauf

Seit 4 Wochen ist sie im Amt — Pamela Rendi-Wagner hat mit Umfrageminus zu kämpfen.

Wien. Die Österreicherinnen und Österreicher sind ja vielfach aufseiten der SPÖ. Eine Volksabstimmung über das Rauchverbot etwa findet die Bevölkerung gut. Die SPÖ fordert eine solche schon lange – und Rendi-Wagner verkörpert diese Forderung als ehemalige Ärztin und Gesundheitsministerin wie ­keine zweite Politikerin. Und doch: Vier Wochen nach Amtsantritt fällt ihre SPÖ wieder zurück. Aktuell kommen Rendis Rote auf nur noch 26 % (das ist minus ein Prozentpunkt zur Vorwoche). Und dahinter lauert jetzt wieder die FPÖ, die derzeit auf 24 % (+1) kommt – FPÖ-Chef Strache kann sich eins lachen.

Kein Wunder, dass die Top-Ärztin auch bei der aktuellen Kanzlerfrage mit 29 % bei Weitem nicht an Kurz (40 %!) herankommt. Dass es FPÖ-Chef und Vizekanzler  Heinz-Christian Strache nur auf 18 % bringt, ist da nur ein schwacher Trost.

Die Türkisen sind derzeit einfach nicht zu schlagen: Heute würde die ÖVP von Sebastian Kurz die Nationalratswahl mit 34 % klar gewinnen – das sind um 2,5-%-Punkte mehr als bei der Nationalratswahl am 15. Oktober 2017. Das ist ein Kanzlerbonus, der sich gewaschen hat.

Polit-Barometer: Kurz schlägt alle 

So funktioniert das ÖSTERREICH-Polit-Barometer. Research Affairs  fragte 1.001 Österreicherinnen und Österreicher: „Wer ist Ihnen positiv bzw. negativ aufgefallen?“

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Der Saldo aus beiden Werten ist das Ergebnis und der Pfeil zeigt die Veränderungen zur letzten Umfrage vor zwei Wochen an. Klar in Führung ist wieder ÖVP-Bundeskanzler

Sebastian Kurz mit 38 %. Und dann kommt lange nichts. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner fällt leicht auf 16 % zurück. Einige Minister verlieren diesmal, so etwa Karin Kneissl und Herbert Kickl (FPÖ) – der Innenminister nähert sich langsam dem Minus-Rekord von Peter Pilz.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen kommt auf 12 % – ist aber von den Werten eines Heinz Fischer weit entfernt.

Sonntagsfrage: „Wen würden Sie heute Sonntag in den Nationalrat wählen?“ Die SPÖ von Pamela Rendi-Wagner verliert einen Prozentpunkt – auf der anderen Seite kann die Strache-FPÖ zulegen. Klar auf Platz 1: Die ÖVP von Kanzler Sebastian Kurz (Research Affairs, 1.001 Interviews, 11. bis 17. 10., maximale Schwankungsbreite 3,2 %).

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Kanzlerfrage: „Wen würden Sie direkt zum Bundeskanzler wählen?“ Rendi ist mit ihren 29 Prozent doch  einigermaßen abgeschlagen – Strache kommt  gar nur auf den  3. Platz.

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