Obwohl die FPÖ bei der Wahl im Burgenland neben Hans Peter Doskozil zu den Wahlsiegern gehörte, herrscht dicke Luft bei den Freiheitlichen. Kickls General Christian Hafenecker ging jetzt auf den ORF los.
In einer Aussendung holte er zum Rundumschlag aus.
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Als „geradezu unterirdisch für einen öffentlich-rechtlichen Sender mit einer Milliarde Euro Budget vorwiegend aus der Zwangssteuer“ kritisierte FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker die Analysen und Einordnungen des ORF zum Ausgang der Landtagswahl im Burgenland: „Man war wieder redlich bemüht, die Fakten zu verdrehen und den historischen freiheitlichen Wahlerfolg kleinzureden - frei nach dem Küniglberger Motto ‚Nicht sein kann, was nicht sein darf‘. ‚ORF, wie wirr‘ kann man da nur sagen", polterte der Blaue.
Große Empörung
Hafenecker ging auf die ORF-Spitze los und kritisierte: „Einen massiven Zugewinn von 13,30 Prozentpunkten in der Wählergunst, das historisch beste Ergebnis und erstmals Platz zwei im Burgenland bei einer Landtagswahl damit zu kommentieren, dass ‚die blauen Bäume nicht in den Himmel wachsen‘ würden, ist geradezu grotesk. Getoppt wurde das nur noch von der regelrechten Schwärmerei des Chefredakteurs über das ‚kräftige Zeichen‘, das die Grünen von sich gegeben hätten - mit deutlichen Stimmenverlusten und einem Ergebnis knapp über der politischen Wahrnehmungsgrenze“, so der freiheitliche Mediensprecher, der den ORF als Ort bezeichnete, „wo Gewinner zu Verlierern und Verlierer zu Gewinnern umgedichtet.“