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Van der Bellen in Bregenz ausgebuht

Erneut ist Bundespräsident Van der Bellen bei einem öffentlichen Auftritt von Impfgegnern ausgebuht worden. 

Nach Pfeif-Konzerten in Wels und Eferding wurde Bundespräsident Van der Bellen auch bei der Eröffnung der Bregenzer Festspiele mit Buh-Rufen empfangen worden. 

In OÖ waren VdB-Auftritte zuletzt von Impfgegner gestört worden, am Samstag buhten vor den Alten Rathaus in Eferding um die 20 Personen den Präsidenten aus – und machten mit Ratschen Lärm. VdB verschwand daraufhin im Gebäude, seine Rede hielt er später aber ungestört. Auch in Wels waren es rund um den Gemeindetag zu Buh-Rufen gekommen.

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 Auf Telegram hatten Van der Bellen-Gegner schon im Vorfeld dazu aufgerufen, den Präsidenten "gebührend zu empfangen".  

Van der Bellen überraschte bei der Eröffnung der Festspiele mit einer scharfen Mahnung. „Meine Damen und Herren, das wird jetzt möglicherweise ein wenig ungewohnt für eine Eröffnungsrede. Aber was gesagt werden muss, muss gesagt werden", so VdB. "Ich habe immer die Ansicht vertreten, dass man Dinge nicht schlechtreden sollte. Aber wir dürfen uns auch auf keinen Fall selber in die Tasche lügen. Und sehen Sie, meine Damen und Herren, wenn wir uns nicht in die Tasche lügen, dann müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass, wenn dieser Abend vorbei ist, wenn diese Festspiele vorbei sind, wenn dieser Sommer vorbei ist, spätestens wenn der Winter kommt laufen wir in ein massives Energieproblem. Wenn wir jetzt nicht dementsprechend vorbereitend handeln."

Hier geht es zur Van der Bellen-Rede im Wortlaut.