'Versorgungs-Job' für Frauenberger: So spottet Gudenus

Personeller Wechsel

'Versorgungs-Job' für Frauenberger: So spottet Gudenus

Die ehemalige Wiener Gesundheitsstadträtin hat bald einen neuen Posten inne.

Während heute in der U-Kommission das von der Ex-Stadträtin Sandra Frauenberger mitgeplante Skandal-Krankenhaus Nord weiter unter die Lupe genommen wird, verabschiedet sie sich aus dem Gemeinderat und startet in einen neuen Job – und zwar im Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen. Sozial- und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker wurde von der Generalversammlung am 19. September einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Die langjährige Geschäftsführerin Eva Maria Luger tritt mit Februar 2019 in den Ruhestand und wird ihre Agenden an die Ex-Stadträtin über­geben. Frauenberger, die den Dachverband schon aus ihrer Funktion als dessen Präsidentin gut kennt, wird am 1. Dezember in ihre neue Aufgabe starten.

"Never change a losing team"

FPÖ-Landesparteiobmann Johann Gudenus gewohnt bissig auf den neuen Job der ehemaligen Stadträtin. Es sei „eine weitere richtige Verhöhnung der Wiener Steuer- und Gebührenzahler“, so Gudenus in einer Aussendung. „Das Motto in Wien lautet offenbar ‚never change a losing team‘“, die „unfähigsten Köpfe“ würden in der Bundeshauptstadt  „permanent von einem Posten zum nächsten weitergereicht“.

Gudenus fordert deshalb einmal mehr einen politischen Wandel nach der nächsten Wahl. „Diese völlig abgehobene rot-grüne Stadtregierung macht, was sie will, und lässt die Bürger dafür bluten“, so Gudenus.

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