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Strache als Überraschungsgast

Wirte drohen mit Demo gegen Rauchverbot

Heute formiert sich die Front gegen das Rauchverbot.

Dutzende Gastronomen sowie Staranwalt Manfred Ainedter – heute formiert sich in der Weinbar Vino die Front der Wirte gegen das Rauchverbot. Ziel der Veranstaltung: Die Verhandler von ÖVP und FPÖ sollen dazu gebracht werden, das bereits gesetzliche völlige Rauchverbot in der Gastronomie wieder zu kippen. Ab Mai 2018 tritt es in Kraft.

Trennung soll bleiben

Veranstalter des Gipfels ist der Wiener Gastronom Heinz Pollischansky. Und sein Ziel ist klar: Er will die derzeitige Regelung mit Raucher- und Nichtraucher-Bereichen beibehalten. „Wir brauchen ja auch die Nichtraucher als Gäste. Die räumliche Trennung soll also beibehalten werden“, so Pollischansky. Den Koalitionsverhandlern droht er mit weiteren Protestmaßnahmen, etwa einer Demo: „Das wird aber keine Raucher-­Demo, sondern eine Gleichberechtigungs-Demo.“ Der Gastronomie-Gipfel ist durchaus prominent besetzt: Neben Ainedter sind auch die Wirtschaftskammer-Obmänner Josef Prirschl und Mario Pulker angesagt, dazu u. a. Willi Reinthaler (Englischer Reiter). Roger Pfister (Prater Dome) und der prominente Gerichtssachverständige Ingo Wieser. Als Überraschungsgast soll dann auch noch FPÖ-Chef Heinz.-Christian Strache auftauchen.

Pollischansky: "Sonst gehen wir auf die Straße"

ÖSTERREICH: Was ist das Ziel Ihres Protests?

H. Pollischansky: Wir wollen, dass die Politik ihr Wort hält. Auch die ÖVP spricht ja von Entbürokratisierung. Zu unnötigen Vorschriften gehört auch das Rauchverbot.

ÖSTERREICH: Und wenn es trotzdem bleibt?

Pollischansky: Dann gehen wir auf die Straße und es wird eine Demo geben – keine Raucher-, sondern eine „Gleichberechtigungsdemo“. (gü)

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