Das sagt ÖSTERREICH
Gegen »Basti« ist in Umfragen kein Kraut gewachsen …
Die ÖSTERREICH-Umfrage von Research Affairs zeigt deutlich: Gäbe es im Herbst Neuwahlen, der Kanzler und Wahlsieger würde wieder ¬Sebastian Kurz heißen.
Das Kurz-Bashing der Opposition ist nach hinten losgegangen. Der laut Medien angeblich so „unter Druck“ gekommene Kurz würde in der Kanzlerwahl weit über 40 % bekommen und auch mit der ÖVP auf Platz 1 landen. Kurz könnte sich seinen Koalitionspartner locker aussuchen.
Die Opposition ist derzeit schwer geschlagen: Pamela Rendi-Wagner ist dabei, mit der SPÖ unter die 20-%-Marke zu fallen. Das wäre für die einst so stolze Kanzlerpartei ein Tiefpunkt, würde sie in eine Krise stürzen und kaum regierungsfähig machen.
Die FPÖ ist unter ihrem neuen Polit-Rambo Herbert Kickl leicht im Aufwind, könnte zu Beginn des Polit-Herbstes die SPÖ in den Umfragen überholen – und wäre für Kurz (wieder) der logische nächste Koalitionspartner. Freilich würde die FPÖ als Kompromiss für den Verzicht auf das Innenministerium den Finanzminister fordern.
Der liebste Koalitionspartner der ÖVP, die Neos, dümpeln bei nur 10 % herum – deutlich zu wenig, um mit ÖVP eine Regierungsmehrheit zu erreichen. Bleiben die Grünen: Sie stabilisieren sich auf niederem Niveau, punkten mit ihren deftigen Straßenbaustopp bei der eigenen Klientel, verlieren aber die Zustimmung der ÖVP-Wähler. Egal ob Kogler, Zadić oder besonders Umwelt-Rambo Gewessler – alle sind im Politbarometer im Minus.
Österreich ist und bleibt – laut Umfrage – „Kurz-Country“. Der kann seine Popularität jetzt im Sommer ohne U-Ausschuss und ohne dramatische Coronakrise ausbauen.
Die große Frage wird sein: Nützt er sein Umfrage-Hoch im Herbst für Neuwahlen – oder zum Weiterregieren?
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden