Offensive RotWeißRot

Leistbares Wohnen im Wiener Nobelbezirk

Mit dem Projekt Lebensraum Muthgasse 50 zeigt die Wohnbauvereinigung für Privatangestellte (WBV-GPA), wie Gemeinnützigkeit selbst im teuren Döbling möglich ist. 

Döbling zählt zu den gediegensten Wohngegenden Wiens: Cottage Viertel, Gründerzeitvillen, Heurigenkultur und viel Grün prägen das Bild. Hier lebt das gesellschaftliche Who’s who der Stadt – Unternehmer, Wissenschaftler und Kulturschaffende. Entsprechend hoch sind die Immobilienpreise, entsprechend rar ist leistbarer Wohnraum. Genau hier, in der Muthgasse 48–50 im 19. Bezirk, realisiert die WBV GPA ein neues Wohnquartier mit 310 Wohnungen, davon 235 geförderte Mietwohnungen und 75 Eigentumswohnungen. Ergänzt wird das Projekt durch ein Wohnheim mit 305 Heimplätzen, einen sechsgruppigen Kindergarten, eine Mehrzweck Sporthalle, Gewerbeflächen sowie eine Tiefgarage. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 120 Millionen Euro, die Fertigstellung ist für Frühjahr 2027 vorgesehen.

Gemeinnützigkeit statt kurzfristiger Rendite

Der Fokus des Projekts liegt klar auf dauerhaft gesicherten, leistbaren Mieten und hoher Wohnqualität. Als gemeinnütziger Bauträger verfolgt die WBV-GPA keinen kurzfristigen Renditeansatz, sondern setzt auf langfristige Stabilität – für Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie für den Standort. Gerade in Döbling, wo Wohnraum knapp und teuer ist, schafft das Quartier neue Perspektiven für Familien, junge Menschen und Beschäftigte im Grätzl.

Regionale Partner, starke Wertschöpfung

Umgesetzt wird das Projekt mit starken österreichischen und regionalen Partnern. Die Planung erfolgt durch HNP architects sowie Gerner Gerner Plus, gebaut wird durch STRABAG, die ausführenden Gewerke stammen überwiegend aus Wien und dem Umland. Damit bleibt ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung in der Region – von der Planung über die Errichtung bis zur langfristigen Betreuung.

Nachhaltiges Quartier mit Zukunft

Der Lebensraum Muthgasse 50 setzt auf einen umfassenden nachhaltigen Quartiersansatz. Geothermie und thermische Grundwassernutzung, eine Photovoltaikanlage mit rund 265 kWp, das Schwammstadtprinzip, Fassadenbegrünungen sowie großzügige Grün- und Gemeinschaftsflächen sorgen für ein klimaresilientes Umfeld. Eine öffentliche Durchwegung bindet das Quartier in die Umgebung ein und stärkt das Grätzl.

Michael Gehbauer, Geschäftsführer der WBV-GPA, betont: „Wir setzen bewusst auf österreichische und regionale Partner sowie klimafitte Quartierslösungen: Geothermie, Grundwassernutzung, Photovoltaik und viel Grün. So entsteht ein lebenswertes Wohnquartier mit Zukunft.“

Das Projekt Lebensraum Muthgasse 50 steht exemplarisch für einen gemeinnützigen Wohnbau, der soziale Verantwortung, ökologische Standards und wirtschaftliche Vernunft verbindet und zeigt, wie Rot Weiß Rot auch im urbanen Wohnbau funktioniert.

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