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Antibiotika-Resistenz beginnt in Ställen

Klaus Mitchel von Plant Based News warnt vor einer neuen, schlimmeren Gefahr als Covid-19.

Der ohnehin zweifelhafte Ruf von Massentierhaltung wird immer schlechter. In der gegenwärtigen Covid-19-Pandemie als Nährboden der Virus-Entwicklung beziehungsweise als Zoonosen-Herd ausgemacht, droht eine neue Gefahr. Klaus Mitchell, Gründer der Multimedia-Plattform für veganes Leben Plant Based News, hält Antibiotika-Resistenz als eine weitaus größere und bedrohlichere Gefahr als Covid-19. 

Nutztiere in Massentierhaltung, deren Fleisch in die Lebensmittelproduktion gelangen und die auf unseren Tischen und Tellern landen, werden mit Antibiotika vollgepumpt, um ihr tristes, kurzes Leben in voll Ställen halbwegs gesund zu überstehen. Dieses Fleisch wiederum erhöht in weiterer Folge bei uns Konsumenten die Antibiotika-Resistenz. Eine solche Resistenz wirft wiederum Behandlungsmethoden der klassischen Medizin über den Haufen und verlangt entweder nach stärkeren oder neuen Medikamenten, die vergleichbar effektiv sind wie es bislang die gängigen Antibiotika waren. Es mehren sich die Stimmen, dass sich die Menschheit in eine medizinische Phase wie kurz vor der Einführung von Antibiotika entwickelt und einem dramatischen Rückschritt entgegenblickt.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO verzeichnet einen, wie es heißt, "dramatischen Anstieg multiresistenter Infektionen". Antibiotika-Resistenz sei, wie es weiters heißt, die größtes Bedrohung der globalen Zivilisation geworden.

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Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 28. März 2021, 18:30 Uhr.

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