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Buckelwal-Bestand entwickelt sich positiv

Der Bestand der Buckelwale in den Weltmeere hat sich erholt. Trotzdem drohen den Tieren mit dem Klimawandel Gefahren.

Vor langer Zeit gab es, wie kolportiert wird, rund 125.000 Buckelwale in den Ozeanen. Dieser Bestand schrumpfte im vorigen Jahrhundert auf sehr wenige Tiere. 1958 waren es, so eine Zahl, die aus der Wissenschaft kommt, nur noch 440 Tiere und der Buckelwal eine vom Aussterben bedroht Tierart. 1966 wurden sie dann unter Artenschutz gestellt und ein Walfang-Verbot verhängt. Diese Maßnahmen haben sich positiv auf die Erhaltung und den Bestand dieser Wal-Art ausgewirkt.

Mittlerweile habe sich der Buckelwal-Bestand, wie Meeresbiologen bestätigen, und läge nun bei 93 Prozent des einstigen und eingangs erwähnten Niveaus. Bis 2030, so die Perspektive der Wissenschaft, könne die Buckelwal-Population in den Weltmeeren wieder bei 100 Prozent liegen. Denn jetzt, wird diese positive Entwicklung skizziert, gibt es mehr Tiere, mehr Jungtiere und eine jüngere Population.

Auch wenn sich der Buckewal-Bestand erholt hat, sind diese Wale so wie alle anderen Meeressäuger und -tiere den Bedrohungen des Klimawandels ausgesetzt. Darüber hinaus setzt ihnen die Verschmutzung der Meere durch z.B. Plastik, etc., der Schiffsverkehr und der Lärm unter Wasser zu. Letzterer beeinflußt das Paarungs- und Fortplanzungsverhalten, da sich Buckewale nur ungestört und stressfrei paaren sowie Ruhe für die Geburt und Aufzucht ihrer Jungtiere brauchen.

Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag, 20. September 2020, hier in voller Länge sehen.

Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 27. September, 18:30 Uhr.

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