Villach

Pensionist stand bei Brand in Flammen

Die B83 musste während des Rettungseinsatzes komplett gesperrt werden.

Ein 69 Jahre alter Pensionist ist bei einem Wohnhausbrand in Villach am Montag in den frühen Morgenstunden schwer verletzt worden. Als erstes waren zwei Polizeistreifen an Ort und Stelle. Die Beamten sahen den Mann beim Eingang des in Flammen stehenden Hauses, er brannte am Kopf und am Oberkörper. Er überlebte das Feuer schwer verletzt, zwei weitere Bewohner unversehrt.

Die vier Polizisten sprangen über das Einfahrtstor und zerrten den völlig orientierungslosen Mann, der offenbar zurück in die Wohnung wollte, vom Haus weg. Mit Handschuhen wurden die Flammen "ausgeklopft", hieß es bei der Polizei. Ein inzwischen eingetroffener Notarzt leistete die Erstversorgung, danach wurde den 69-Jährige mit schweren Brandverletzungen ins Landeskrankenhaus Villach gebracht. In dem Zweifamilienhaus befanden sich noch zwei weitere Personen, ein Ehepaar. Die Polizeibeamten brachten das Paar unverletzt aus dem Haus.

Meterhohe Flammen

Als die Feuerwehr eintraf, schlugen bereits meterhohe Flammen aus den Fenstern im ersten Stock. Mit schwerem Atemschutz begannen die Feuerwehrleute mit dem Löscheinsatz im Haus. Der erste Stock wurde nach weiteren Personen abgesucht, es befand sich aber niemand mehr im Haus. Der Kampf gegen die Flammen war laut einer Aussendung der Feuerwehr wegen der starken Hitze mühsam und gefährlich. Es galt zudem, ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Möbelhaus, in dem auch Farben und Lacke gelagert wurden, zu verhindern.

Was den Brand ausgelöst hatte, war zunächst noch Gegenstand von Ermittlungen. Zur Schadenshöhe machte die Polizei keine Angaben.



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