Hofer verhöhnt Thunberg: 'Wollen keine Zöpferl-Diktatur'

Eklat bei Elefantenrunde

Hofer verhöhnt Thunberg: 'Wollen keine Zöpferl-Diktatur'

Der Wahlkampf setzt allen zu. Nachdem er ein TV-Duell schon mit 39,4 Grad Fieber absolviert hatte, gestand Norbert Hofer nach der gestrigen ORF-Elefantenrunde via Twitter: „Seit zwei Wochen jeden Tag Fieber und nur mit Tabletten Termine überstanden. Wer mich kennt, hat das wohl bemerkt.“

In der TV-Konfrontation mit allen Spitzenkandidaten versagte dem FPÖ-Chef öfter die Stimme. Dennoch gab er sich hart, als der aktuelle Skandal um die Spesen von Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zur Sprache kam. „Jeder, der bei uns falsch abrechnet, hat die Konsequenzen zu tragen“, stellte er klar.

 

 

Hofer mit Skandal-Sager über Greta Thunberg

Und auch für einen Skandal sorgte Hofer, als er zu der jungen Klimaaktivistin Greta Thunberg (16) befragt wurde. "Was glauben Sie, dass Greta Thunberg besser macht als alle Regierungen?", wurde er von Claudia Reiterer gefragt. "Gar nichts. Wir leben in einer Demokratie. DIese junge Dame ist von niemandem gewählt worden. Deshalb haben wir auch den Klimanotstand nicht mitgetragen. Ich meine, was kommt als Nächstes? Das Klima-Kriegsrecht? Wir wollen keine Zöpferl-Diktatur."

Kogler verlangte Entschuldigung

Das brachte vor allem Pilz und Kogler auf die Palme: Gerade wegen Politikern wie Hofer würden junge "Menschen zu Millionen" auf die Straßen gehen, "die übernehmen Verantwortung für uns alle und sind keine Klimahysteriker", sagte Pilz. Und Kogler bat Hofer, den Ausdruck zurückzunehmen: "Ich frage mich schon, wie sie dazu kommen, derart daneben zu greifen und solche Begriffe zu verwenden." Und auch auf Twitter gingen die Wogen hoch.

 

 

 

 

 

 

 

Elefantenrunde als "Gameshow"

Der ORF machte aus seiner Elefantenrunde eine Art Gameshow. Die Spitzenkandidaten mussten zum „Bewerbungsgespräch“ und bei komplexen Fragen Ja- und Nein-Taferln hochhalten.

Hofer droht Strache: "Werde sicher nicht sanft vorgehen"

Frage: Sie bewerben sich um die wichtigsten Jobs im Land. Was würde uns Ihr letzter Chef über Sie sagen?

Pamela Rendi-Wagner: Christian Kern hätte meine Zuverlässigkeit, meine Menschlichkeit betont. Und dass ich den Zug zum Tor habe. Vielleicht würde er auch sagen, dass ich zu ungeduldig bin.

Peter Pilz: Ich denke nach, was Eva Glawischnig Gutes über mich sagen würde: Wenn er sich was in den Kopf gesetzt hat, ist er beharrlich. Sie würde wahrscheinlich dasselbe auch als Schwäche formulieren. Das kann auch belastend sein.

Werner Kogler: Über mich würde sie sagen: Er kann umfallen, aufstehen, weiterkämpfen. Meine Schwäche ist die aufbrausende Ungeduld, die des grünen Herzens.

 

Norbert Hofer: Was Strache sagen würde, weiß ich nicht. Ich glaube, dass er in diesen Stunden andere Sorgen hat.

Beate Meinl-Reisinger: Matthias Strolz hat mich als Löwin bezeichnet. Ich bin eine, die kämpft. Aber ich schau auch aufs Rudel. Mit sind Zusammenhalt und Teamplay wichtig. Er würde mir auch die aufbrausende Ungeduld konstatieren.

Sebastian Kurz: Reinhold Mitterlehner würde nichts bis wenig Gutes über mich sagen. Michael Spindelegger und Sepp Pröll würden sagen, dass ich Menschen wirklich mag und Entscheidungen immer im Team treffe.

Frage: Sie werden Koali­tionspartner brauchen. Wie soll eine Koalition mit der ÖVP aussehen? Herr Kogler, wie würden Sie die Wiener Grünen ins Boot holen?

Kogler: Die türkise ÖVP müsste wieder ein paar Bibelstellen hervorholen. Die ÖVP hat ihre christlichen Wurzeln verloren.

Frage: Herr Hofer, die FPÖ war viermal an einer Regierung beteiligt und immer ist sie vorzeitig gescheitert. Warum sollte es jetzt anders sein, wenn Strache und Kickl nicht drinsitzen?

Hofer: Ich stehe zur Wahl. Wenn ich die Verantwortung trage, wird die Regierung fünf Jahre halten.

Frage: Ex-Parteichef Strache hat damals genau das Gleiche gesagt. Jetzt prüft die Staatsanwaltschaft seine Spesenabrechnung.

Hofer: Unsere Erkenntnisse dazu werden nächste Woche vorliegen. Wir werden alles der Öffentlichkeit bekannt geben. Wenn ich die Partei führe, wird es maximale Transparenz geben.

Frage: Werden Sie Strache ausschließen, wenn es falsche Abrechnungen gab?

Hofer: Wer Dinge nicht korrekt abrechnet, hat die Konsequenzen zu ziehen. Das werden wir im Vorstand besprechen. Ich bin keiner, der hier sanft vorgeht.

Frage: Herr Kurz, wäre eine Minderheitsregierung unter 40 Prozent realistisch?

Kurz: Das ist kein Ziel, aber es kann nach der Wahl unterschiedliche Herausforderungen geben. Wenn keine Kon­stellation möglich ist, ist eine Minderheitsregierung natürlich eine Option.

Frage: Warum sollte man Sie wählen, Herr Pilz?

Pilz: Wir sind die einzige nicht käufliche Opposition.

Meinl-Reisinger: Entschuldigung, das ist eine Sauerei. Hören Sie auf, hier mit Dreck zu werfen.

Frage: Was würden Sie als Ärztin tun, wenn sich ein Mann von Ihnen nicht behandeln lassen will?

Rendi-Wagner: Man muss ihm klarmachen, dass wir in Österreich gleiche Rechte für Männer und Frauen haben und dass er unsere Regeln nicht missachten kann.

Kurz: Wenn es ihm wirklich dreckig geht, würde er sich eh behandeln lassen.

Frage: Wie verpflichten Sie Männer zum Handgeben, wenn sie es nicht tun?

Kurz: Wir wollen unsere Identität hier einfach nicht aufgeben. Wir wollen klare Sanktionen und durchsetzen, dass es eine Strafe gibt, etwa den Entzug der Sozialleistungen, wenn sich Eltern nicht regelkonform verhalten.

Frage: Herr Hofer, fast jeder Zweite ist der Meinung, Muslime sollen nicht die gleichen Rechte haben …

Hofer: Jeder Mensch soll die gleichen Rechte haben. Aber ich sehe Probleme bei der muslimischen Kultur. Das Nichtbehandeln im Spital ist nicht das Problem. Das Pro­blem ist, dass sie andere mit Messern attackieren.

Frage: Was würden Sie gegen Fremdenfeindlichkeit gegen Muslime machen?

Hofer: Muslime müssen selbst einen Beitrag leisten.

Frage: Sie wollen ein Schulranking der besten und schlechtesten Schulen. Was soll das bringen?

Meinl-Reisinger: Wir brauchen die Transparenz. Es geht darum, dass wir die Brennpunktschulen zu den besten Schulen machen und dort die besten Lehrer hinschicken.

Frage: Soll der kommende Innenminister parteifrei sein?

Kurz: Beides ist möglich. Es kommt auf die Person an. Sie muss kompetent sein.

Frage: Soll der Karfreitag für alle frei sein?

Hofer zeigt ein „Ja“-Taferl.

Rendi-Wagner: Herr Hofer, seit wann?

Hofer: Es war damals nicht ganz so einfach.

Frage: Wer war schuld?

Pilz: Strache!

Frage: Wann haben Sie die Unwahrheit gesagt?

Hofer: Zu Beginn der Bundespräsidentenwahl habe ich gesagt: Ich bin mit Begeisterung Kandidat.

Meinl-Reisinger: Ich sagte zum Ende meiner Babypause, ich werde jetzt leiser treten. Dann kam das Ibiza-Video …

Frage: Frau Rendi-Wagner, Sie haben im Parlament für einen Pensionsantritt mit 62 Jahren gestimmt. Experten sagen, das ist wirklicher Unfug.

Rendi-Wagner: Wir müssen die Situation der Betroffenen nach 45 Arbeitsjahren sehen und nicht die Generationen gegeneinander ausspielen, wie das die Neos immer wieder tun.

Meinl-Reisinger: Sie tun das!

Frage: Herr Kogler, Sie sind für eine Grundpension?

Kogler: Ja, zur Bekämpfung der Altersarmut der Frauen. Das unterscheidet uns wirklich von den Neos.

Frage: Wie stehen Sie zu einer Erbschaftssteuer?

Rendi-Wagner: 19 EU-Länder haben sie, auch ihr Parteifreund in Bayern, Herr Kurz. Alle Österreicher, die unter einer Million Euro erben, sollen keine Steuern zahlen, darüber schon. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit.

Kurz: Ich tue mir leicht, Sie da zu überzeugen, denn Sie haben ja selbst vor einem halben Jahr gesagt, dass jetzt kein richtiger Zeitpunkt ist, eine Erbschaftssteuer einzuführen. Immer, wenn neue Steuern eingeführt werden, findet die Politik gute Ideen, wie man das Geld ausgibt, darum bin ich gegen neue Steuern.

Frage: Die FPÖ hat im Parlament gegen den Klimanotstand gestimmt. Was halten Sie von Greta Thunberg?

Hofer: Gar nichts. Wir leben in einer Demokratie. Diese junge Dame ist von niemandem gewählt worden. Deshalb haben wir auch den Klimanotstand nicht mitgetragen. Ich meine, was kommt als Nächstes? Das Klima-Kriegsrecht? Wir wollen keine Zöpferl-Diktatur.

Frage: In Deutschland wird Sprit teurer. Ist die CDU mutiger als Sie, Herr Kurz?

Kurz: Die Ökologisierung der Pendlerpauschale ist richtig. Wir sind aber dagegen, Menschen zu bestrafen, die ein Auto brauchen.

Hier die Elefantenrunde zum Nachlesen...

22:09
 

Hofer an Rendi über den KH-Nord-Skandal: "Wie war es möglich, dass nach dem AKH-Skandal in Wien es erneut möglich war?"

Rendi weist auf die Lebensqualität in Wien hin und hebt die Gesundheitspolitik der Sozialdemokraten in Wien hervor. "Es ist eine Antwort, das dass AKH zu den führenden Krankenhäusern gehört hat und genau so wird es auch mit dem KH Nord sein".

22:04
 

Kogler an Hofer: "Zöpferl-Diktatur? Wie kommen Sie dazu so etwas zu sagen? Wollen Sie das zurücknehmen?"

"Ich habe nicht kritisiert, dass Millionen Menschen auf die Straße gehen, sondern den Ausruf des Klimanotstands. Mich ärgert, das wirklich sehr, dass Österreich im EU-Ranking als Klimasünder dargestellt wird." Aufh Thunberg und die "Zöpferl-Diktatur" ging er nicht ein.

21:54
 

Schnellraterunde

Grundwehrdienst verlängern? Außer Hofer sind alle dagegen

Sollen Russland-Sanktonen aufgehoben werden? Kurz ist unentschieden - solch komplexe außenpolitische Fragen könne man nicht mit Ja oder Nein beantworten.

EU-Beitrittsverhandlungen abbrechen? Alle sind dafür

21:35
 

Hofer über Greta: Was haltet er von Thunberg?

"Gar nichts. Wir leben in einer Demokratie. DIese junge Dame ist von niemandem gewählt worden. Deshalb haben wir auch den Klimanotstand nicht mitgetragen. Ich meine, was kommt als Nächstes? Das Klima-Kriegsrecht? Wir wollen keine Zöpferl-Diktatur."

21:32
 

Kogler über konkrete Klimamaßnahmen in der Industrie

Kogler: "Fürchtet euch nicht. Wir werden ja nicht die VOEST vertreiben, wenn sie die besten Technologien hat. Wir müssen die Chancen in der Industrie sehen. Innovation muss sein. Wir fahren ja heute auch nicht mehr mit den Pferdekutschen."

21:27
 

Kurz gegen Rendi: Erbschaftssteuer

Rendi: "19 EU-Länder haben eine Erbschaftssteuer. In Österreich will ich, dass alle, die unter 1 Million erben keine Steuern zahlen. Jemand der über 1 Mio. Euro erbt, soll 25% zahlen. Die besodners Vermögenden sollen einen Teil ihrer Erbschaft in das System einzahlen"

Kurz: "Ich bin nicht für neue Steuern, sondern dafür, dass wir die Steuerlast senken. Die wirklich Superreichen schiffen ihr Geld sowieso in der Sekunde ins Ausland und dann trifft diese Steuer wieder einmal den Mittelstand"

Rendi wirft ein, dass das Geld der Superreichen ins Ausland fließe, in keiner der 19 Länder aufgetreten ist.

21:24
 

Meinl-Reisinger gegen Kogler: Schuldenbremse in der Verfassung - sinnvoll oder problematisch?

Kogler: "Schuldenbremse klingt recht gut, aber sinnvoll ist es dann nicht, wenn es so gehandhabtw ird, dass sich die Parlamente hier ihres Spielraums berauben Investitionen tätigen zu können. Und dies scheint hier der Fall zu sein. Führende Wirtschaftswissenschaftler warnen selbst, dass dieses System schädlich ist und vielmehr als Investitionsbremse gilt. Und wir brauchen Investitionen für den Klimaschutz"

Meinl-Reisinger: "In den letzten Jahren wurden immer mehr Schulden gemacht und das ist der Schuldenrucksack, die die Österreicher jetzt herumtragen"

21:17
 

Jetzt müssen die Kandidaten paarweise diskutieren: Hofer gegen Pilz über CO2-Steuer - notwenig oder nicht?

Hofer glaubt das Thema anders angehen zu müssen. Mit neuen Steuern ändere man nichts, sondern man muss die richtigen Maßnahmen setzen.

Pilz warnt vor der Umsetzung von Hofers Plan. "Sie haben es nicht verstanden!". Pilz warnt vor den drastischen Folgen des Klimawandels und die Dringlichkeit zu handeln.

21:10
 

So stehen FPÖ und SPÖ zur Erhöhung des Antrittsalters

Hofer bringt Asylwerber ins Spiel, die staatliche Hilfe bekommen und vergleicht diese mit den Pensionisten. Meinl-Reisinger findet es schäbig, wie der FP-Chef hier Menschen gegeneinander ausspielt.

Rendi ist nicht für eine Erhöhung des Antrittsalters solange die Altersarmut noch so hoch ist.

21:07
 

Neos über Pensionen

Pensionsalter soll mit Lebenserwartung mitsteigen, so die pinke Forderung. "Wir müssen etwas tun, wenn wir diesen starken Generationenvertrag aufrecht erhalten wollen. Dieser geht derzeit auf Lasten der Jungen. Ich will, dass sich nicht nur die Pensionisten jetzt darauf verlassen können, sondern auch die Kinder und Enkelkinder", so Meinl-Reisinger.

20:59
 

Kurze schnelle Fragen

Pilz, Kogler und Hofer würden die Legislaturperiode wieder auf vier Jahren verkürzen.

Rendi, Kogler und Pilz sind für Verhütungsmittel auf Krankenschein

Pilz, Meinl und Kogler sind für einen unabhängigen Innenminister in der nächsten Regierung - Kurz hält beides für möglich

Pilz, Hofer, Rendi, Kogler wären für Karfreitag als gesetzlicher Feiertag

Alle sind dafür, dass kalte Progession soll gestrichen werden soll

Alle außer Kurz und Hofer würden sich als Feministen bezeichnen.

Haben Sie schon einmal gelogen? Kogler, Meinl, Kurz und Hofer geben zu - Ja. Rendi und Pilz sträuben sich, geben dann aber auch zu, dass es hier und da vielleicht falsche Deatils genannt wurden.

20:58
 

Frauenrechte bei Zuwanderinnen: Haben die Grünen zu lange weggeschaut?

"Mag sein, dass die Grünen ein Image bekommen haben. Aber es kann nicht immer nur um Kopftuch-Verbot gehen - es geht immer um die Selbstermächtigung der Frauen natürlich der Migrantinnen", so Kogler.

20:57
 

Meinl-Reisinger will bei der Bildung ansetzen

Die Neos-Chefin fordert mehr Transparenz und eine Bildungsreform.

20:54
 

Fremdenfeindlichkeit stoppen? Das ist Hofers Lösung

"Ich glaube, dass sehr viele Menschen herkommen und das Land schätzen und lieben und manche Menschen eben nicht.", so Hofer. Laut ihm seien Muslime selbst dafür verantwortlich, um Fremdenfeindlichkeit zu bremsen und nicht die Politik.

20:53
 

Gleiche Rechte für Muslime? Das sagt Hofer

"Jeder Mensch soll die gleichen Rechte haben, aber ich seh eine Gefahr, die von der muslimischen Kultur ausgeht. (..) Wenn sich jemand aus einer Einstellung heraus nicht integrieren will, tut er gut daran das Land zu verlassen", so Hofer

20:51
 

"Wie verpflichten Sie Männer zum Handgeben, wenn Sie es nicht wollen?"

Rendi würde es nicht akzeptieren, wenn ein Mann zum Arzt geht und aufgrund der Tatsache, dass er von einer Frau behandelt wird, ihr nicht die Hand gibt. Kurz dazu: "Wenn es ihm wirklich dreckig geht, dann wird er sich auch behandeln lassen"

20:50
 

Warum soll Frau, die freiwillig Kopftuch trägt, die FPÖ wählen?

Hofer argumentiert für mehr direkte Demokratie. Zuvor gratuliert er der Frau auch in "einem der schönsten Länder der EU" zu leben.

20:48
 

Meinl muss Pensionistin erklären, warum sie Neos wählen soll.

"Der Generationenvertrag hat Österreich stark gemacht" - das würde die ältere Generation sagen. Und sie wolle auch, dass ihre Enke und Enkelkinder davon profitiren können.

20:47
 

Warum soll ein Wiener Mindersicherungsempfänger die ÖVP wählen?

"Sozial ist, was stark ist" - Laut Kurz habe die ÖVP die Mindestsicherung gerechter gemacht.

20:46
 

Warum soll ein Tiroler Lanwirt die SPÖ wählen?

Weil Ibiza-Koalition Gräben aufgerissen und christliche Werte in Frage gestellt habe. "Die SPÖ stellt den Zusammenhalt ins Zentrum", so Rendi.

20:44
 

Kogler soll Lkw-Fahrer überzeugen, die Grünen zu wählen.

"Lkw-Fahrer sind sozialbenachteiligte Gruppe. Er kann in 10 Jahren auch einen Wasserstoff betriebenen Lkw fahren. Und wir müssen den Kindern von morgen in den Augen schauen können und Klimaschutz ind en Vordergrund stellen."

20:44
 

Warum sollen Feministen Jetzt wählen?

Pilz: "Wir brauchen 100 Millionen um die 70.000 Frauen mit ihren 80.000 Kindern aus der Armutsfalle zu holen"

20:41
 

Meinl-Reisinger zu Pilz: "Das ist eine Sauerei"

"Deswegen und deswegen" - Pilz nennt Türkis-Blau als Hauptgrund die Liste JETZT zu werden. "Es muss eine absolut nicht käufliche, hochprofessionelle Partei in der Opposition werden", so Pilz. Meinl-Reisinger spricht von einer "Sauerei" und verweist darauf, dass die Neos eine beliebte Oppositionspartei waren.

20:38
 

Minderheitsregierung unter 40%? Was sagt Kurz

"Minderheitsregierung ist kein Ziel, aber es kann nach der Wahl viele Konstellationen und Möglichkeiten geben. Unser Ziel ist es nicht nur, dass wir Erster werden, sondern, dass auch keine Mehrheit ohne uns möglich ist", so Kurz erneut. Allerdings betont er, dass eine VP-Alleinregierung eine Option wäre.

20:37
 

Rendi als Vize unter Kurz?

Die SPÖ-Chefin will sich diesen Zukunftsszenarien nicht widmen und lenkt darauf, dass in den Koalitonsverhandlungen soziale Themen in den Vordergrund gerückt werden, wie zum Beispiel Lohnschere oder 12-Stunden-Tag.

20:35
 

Spesen-Affäre um Strache

Laut Hofer werde die Prüfung nächste Woche abgeschlossen sein. Würden sich die Vorwürfe bestätigen, dann müsse Strache auch mit den Konsequenzen leben, so Hofer und deutet Parteiausschluss an ohne das Wort zu nennen.

20:34
 

Türkis-Blau?

Hofer: "Mir ist es ein großes Anliegen die Koalition fortzuführen"

20:33
 

Türkis-Grün - Was muss für Kogler passieren, damit eine solche Koalition funktioniert?

"Ich sehe das Problem bei einer ÖVP, die ihre christlichen Wurzeln verloren hat. Wir brauchen Menschenrechte", so Kogler. Auch der Klimaschutz kommt bei der ÖVP laut dem Grünen-Chef zu kurz.

20:32
 

Meinl-Reisinger: "Das ist katastrophal. Das will ich nicht!"

Meinl-Reisinger warnt vor Türkis-Blau 2.0: "Stellen Sie sich das vor. Dann kommt wieder Türkis-Blau. Das ist katastrophal. Das will ich nicht".

20:25
 

Was war Ihr (politisch) größter Fehler?

Kurz: "Ich habe mich immer bemüht so viele Entscheidungen wie möglich richtig zu treffen. Der wichtigste Lernprozess für mich war, nicht mehr auf die negative Berichterstattung zu hören."

Meinl-Reisinger: "Ich habe ja bekannterweise für zwei ÖVP-Politiker gearbeitet. Das würde ich als größten politischen Fehler bezeichnen"

Hofer: "Im Gemeinderat habe ich den Bürgermeister immer wieder scharf attackiert. Nach einem Gespräch mit ihm habe ich das nie mehr gemacht. Daraus habe ich gelernt, hinter dem Politiker auch den Menschen zu sehen"

Kogler: "Mitverantwortung, dass die Grünen nicht mehr im Nationalrat sind"

Pilz: "Der größte Fehler hat auch mit den Grünen zu tun", so Pilz. Er habe einmal gezögert als die Grünen eine große Chance gehabt haben.

Rendi: "Am Anfang zu sehr fokussiert Politikerin zu sein. Ich habe mich dann gefragt, was ist eine Politikerin eigentlich? Und da ist das Wichtigste einfach Mensch zu bleiben. "

20:19
 

Bewerbungsgespräch: Was sind die Stärken und Schwächen der Kandidaten?

Was würde uns ihr letzter Chef über Sie sagen? (also der jeweilige Vorgänger als Parteivorsitzender)

Was würde Kern über Rendi sagen?: Menschlichkeit, Durchhaltevermögen glaubt Rendi. Als Schwächen führt sie ihre Ungeduld an.

Was würde Eva Glawischnig über Pilz sagen?: Pilz rückt seine Beharrlichkeit als Stärke und als Schwäche in den Vordergrund.

Was würde Glawischnig über Kogler sagen: "Umfallen, aufstehen, weiterkämpfen", so Kogler - als Schwäche nennt er ebenfalls seine Ungeduld.

Was würde Strache über Hofer sagen?: Er wisse es nicht, glaubt aber, dass Strache in diesen Stunden andere Sorgen habe

Was würde Strolz über Meinl sagen?: "Er hat mich als Löwin bezeichnet" - Sie erkennt darin den Blick in die Zukunft und dass sie das Rudel verteidigt; als Schwäche führt auch sie ihre Ungeduld an.

Was würde Mitterlehner über Kurz sagen?: "Wenig bis nichts Gutes", so die Antwort von Kurz. Glaubt aber, dass die Ex-Parteichefs Pröll und Spindelegger Positives über ihn sagen können.

20:16
 

Es geht los!

Die Kandidaten müssen aus einem Goldfischglas eine Karte mit dem Namen eines Mitbewerbers ziehen. Diesem Kandidaten dürfen sie dann eine Frage stellen, die sie noch nie von einem Journalisten gestellt bekommen haben.

Kogler zieht Hofer

Meinl-Reisinger zieht Kurz

Wagner zieht Kogler

Kurz zieht Pilz (mit dem Zusatzkommentar: "Das war klar!")

Hofer zieht Rendi

Pilz zieht Meinl-Reisinger

20:08
 

Parteifinanzen und Klima dominierten im TV-Wahlkampf

Im TV-Wahlkampf vor der Nationalratswahl 2019 dominierten die Themen Parteienfinanzierung sowie Klima- und Umweltpolitik. Das ergab eine Analyse der TV-Duelle und Elefantenrunden durch APA-DeFacto. Die Frage nach möglichen Koalitionsvarianten sowie der Themenkomplex Migration und Asyl, der bei der Nationalratswahl 2017 den meisten Raum eingenommen hatte, folgen auf den weiteren Plätzen.

20:04
 

Reiterer & Wolf führen durch Wahlduell-Finale

Moderiert wird die Runde von "Im Zentrum"-Moderatorin Claudia Reiterer und "ZiB 2"-Anchor Armin Wolf.

Claudia Reiterer Armin Wolf © ORF/Thomas Ramstorfer

20:00
 

Alle gegen Hofer?

Heute Abend könnte der Spesen-Skandal der FPÖ eine große Rolle spielen, zumal die Wogen nach dem ÖSTERREICH-Bericht über den durch Parteigeld finanzierten Gartenzaun von Norbert Hofer erneut hochgehen. Welche Kandidaten werden versuchen den FPÖ-Chef darauf festzunageln?

19:30
 

Herzlich Willkommen zum Live-Ticker!

Heute trampeln die Elefanten zum letzten Mal - zumindest gemeinsam. Die Spitzenrunde im ORF markiert sozusagen das Duell-Finale im TV.

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