Bürgschaft für Flüchtlinge übernommen: Böses Erwachen

Deutschland

Bürgschaft für Flüchtlinge übernommen: Böses Erwachen

Im deutschen Gießen übernahmen mehrere Menschen als Paten eine Bürgschaft für Flüchtlinge, um deren Lebensunterhalt zu sichern, bis es zu einer Anerkennung und Zahlung von Hartz-IV komme.

Böse Überraschung

Doch die gute Tat brachte schnell eine böse Überraschung mit sich: Wie Dieter Grothe von den Grünen berichtete, bekamen einige der Bürger pro Vierteljahr schon Rechnungen von 6.000 Euro von der Stadtverwaltung. Die Kosten könnten hochgerechnet auf zwei bis drei Jahre fast 70.000 Euro betragen.

Bürgschaft gilt weiter

Obwohl die meisten Flüchtlinge inzwischen eine Anerkennung und eine Aufenthaltserlaubnis haben, müssen die Paten weiterhin die Lebenserhaltungskosten übernehmen. Obwohl die Flüchtlinge mit ihrem Status schon Hartz-IV beziehen könnten, gilt die Bürgschaft in der deutschen Stadt weiter.

"Das Innenministerium hat uns im letzten Jahr mehrfach zugesichert, wie die Rechtslage ist und will jetzt davon nichts mehr wissen", erklärte Grothe verärgert. "Da fühlen wir uns natürlich gelinkt." Wie das Innenministerium gegenüber der "Hessenschau" erklärte, habe sich die Rechtslage seit Juli 2016 geändert. Nun müsse man für fünf Jahre für Flüchtlinge bürgen.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum  
Es gibt neue Nachrichten