Mexiko kämpft gegen Drogengewalt

Neue Offensive

Mexiko kämpft gegen Drogengewalt

Mexikos Staatschef Enrique Pena Nieto will in einem Jahr deutliche Fortschritte bei der Bekämpfung der Drogenkriminalität vorweisen. "In einem Jahr können wir eine Bilanz ziehen", sagte Pena Nieto am Mittwoch in Rom, wo er am Vortag an der Messe zur offiziellen Amtseinführung von Papst Franziskus teilgenommen hatte. "In einem Jahr können wir, so hoffe ich, gute Ergebnisse sehen, eine deutliche Verringerung" der Drogengewalt, fügte der Präsident hinzu.

Verbrechensopfer in Mexiko © Reuters
Im Bild: Die Leichen von sieben Männern im Ort Uruapan (c) Reuters

Staatschef entschlossen
Die Bekämpfung der Drogenkriminalität gehört zu den wichtigsten Wahlkampfversprechen des seit Dezember amtierenden Staatschefs. Mexikanische Medien zitierten Pena Nieto mit der Ankündigung, dass seine Regierung bei der Ausarbeitung ihrer Sicherheits- und Anti-Drogen-Strategie einen Schwerpunkt auf den Austausch und die Abstimmung mit den Gouverneuren der 32 mexikanischen Bundesstaaten lege.

Armeeeinsatz
Pena Nietos Vorgänger Felipe Calderon hatte 2006 eine Offensive gegen Mexikos Drogenkartelle mit rund 50.000 Soldaten gestartet. Seitdem kamen in dem Drogenkrieg mehr als 70.000 Menschen ums Leben. Pena Nieto hat den Armeeeinsatz gegen die Drogenkartelle noch nicht beendet. Er will in den kommenden Monaten eine nationale Spezialpolizei aufbauen, die der Bekämpfung der Drogenkriminalität besser gewachsen ist.
 

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