Airbus-Absturz: Saß sie auf der Bombe?

15-Jährige Russin

Airbus-Absturz: Saß sie auf der Bombe?

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Forensische Untersuchungen bestätigen inzwischen eine Bombe an Bord.

Ende Oktober wurden bei dem Absturz eines Airbus A321 der russischen Fluglinie „Metrojet“ über der Sinai-Halbinsel insgesamt 224 Menschen getötet. Nach anfänglichen Zweifeln wurde bestätigt, dass die Maschine mit Hilfe einer Bombe in der Luft explodiert ist. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat sich zu dem Anschlag bekannt. Sie sollen insgesamt ein Kilogramm TNT in die Maschine geschmuggelt haben. Jetzt wollen die Ermittler herausgefunden haben, unter welchem Sitz die Bombe versteckt waren.

Der Todessitz
Es handelt sich wahrscheinlich um den Sitz 31A. Dort saß die 15-jährige Maria Ivleva. Die russische Schülerin war mit ihrer Mutter auf der Rückreise von Sharm el Sheikh, als die Bombe unter ihr explodierte. Die Behörden vermuten, dass sie zum ersten Opfer der Explosion wurde und sofort tot war. Eine andere Theorie ist, dass sich der Sprengstoff eine Reihe vor ihr, unter Sitz 30A befand. Dort saß die 77-jährige Nadezhda Bashakova, die gemeinsam mit ihrer Tochter den Urlaub in Ägypten genoss.

Selbst geschmuggelt?
Dass die Frauen die Bombe in die Maschine geschmuggelt haben, schließt die Polizei aus. Sie wollten einfach nur nach einem schönen Urlaub nach Hause, aber wurden Opfer eines brutalen und gezielten Anschlags.

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