Als Strafe für ihren Vater wurde junge Frau vergewaltigt

Beschluss des Dorfrates

Als Strafe für ihren Vater wurde junge Frau vergewaltigt

Weil ihr Vater Mädchen sexuell belästigte, wurde die junge Frau missbraucht. Später zündete sie sich selbst an.

Es klingt unfassbar. In dem pakistanischen Dorf Dhillu Gharbi wurde eine Frau auf Beschluss des Dorfrates vergewaltigt. Schuld an diesem bestialischen Urteil sei ihr Vater, berichten Medien. Der soll vor wenigen Monaten dabei erwischt worden sein, als er ein minderjähriges Mädchen sexuell belästigt habe. Daraufhin wurde er von der Polizei festgenommen, aber kurz darauf wieder entlassen. Der Fall wurde dem örtlichen Dorfrat übertragen. Dieser entschied, dass der Vater des Opfers sich an der Tochter des Täters vergehen darf. Die Frau war verheiratet und lebte aufgrund eines Auslandsaufenthalts ihres Mannes bei ihrem Vater.

Nachdem sie für seine Verbrechen büßen musste, konnte sich die Frau nicht mehr im Spiegel ansehen. Sie wurde von der Vergewaltigung schwanger und verbrannte sich fünf Monate nach der Tat selbst. Sie hätte ihrem Mann nicht schwanger gegenübertreten können, heißt es in Berichten.

Sie wurde mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Ehe sie dort starb, brachte sie noch ihr Kind tot zur Welt. Nach dem Tod der Frau, sollen alle Beteiligten – auch die Mitglieder des Drofrates – festgenommen worden sein.

Kuriose Wendung

Nun nahm der Fall aber eine kuriose Wendung. Alle Beteiligten – auch die Eltern der Verstorbenen – bestreiten den Vorfall. Einige Dorfbewohner haben ausgesagt, dass der Rat niemals tagte und auch die Vergewaltigung niemals stattgefunden habe. Nun sucht die Polizei fieberhaft nach dem toten Baby, das entweder irgendwo in der Millionenmetropole Lahore begraben oder weggeworfen wurde. Dessen DNA soll beweisen, ob der Vater des minderjährigen Mädchens sexuellen Kontakt mit der toten Frau gehabt hat.  

Menschenrechtsaktivisten zeigen sich von dem Vorfall geschockt. Viele sprechen von einem unmenschlichen und barbarischen Akt.

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