Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel aus NY

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Verfolgen Sie hier die aktuellen News aus aller Welt in unserem Nacht-Ticker.

Herbert Bauernebel berichtet LIVE



 03:50

Schiffsunglück am Jangtse: Zahl der Toten stieg auf 331

Nach der schlimmsten Schiffskatastrophe in China seit Jahrzehnten ist die Zahl der Toten am Samstag auf 331 gestiegen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die Behörden. Aller Voraussicht nach sind 442 der 456 Menschen an Bord des Touristenschiffes "Stern des Orients" ums Leben gekommen. Das 2.200 Tonnen schwere Schiff war am Montagabend bei Jianli in der zentralchinesischen Provinz Hubei im Sturm auf dem Jangtse-Fluss gekentert. Nur 14 Menschen überlebten. Unter den Opfern waren meist ältere Touristen, die auf einer elftägigen Tour waren.

 02:38

Enrique Iglesias bedankte sich nach Drohnen-Unfall bei seinen Fans: Nach seinem Unfall mit einer Drohne bei einem Konzert in Mexiko hat sich Latino-Star Enrique Iglesias (40) bei seinen Fans bedankt. Der Musiker veröffentlichte am Freitag im Fotodienst Instagram ein Bild von seiner Hand, auf die er "Thank you" (Danke) geschrieben hatte. "Ich wollte etwas Besonderes machen, um mich bei euch allen für eure Liebe und eure Unterstützung in dieser Woche zu bedanken", hieß es in dem Begleittext.

 02:10

Zuerst schießen, dann verhaften: Cop ballert grundlos Mann nieder… Neues Horrorvideo über die unglaubliche Polizeibrutalität in den USA: Aufnahmen einer Body-Kamera zeigen, wie sich Polizist Bron Cruz von hinten dem 20-Jährigen Dillon Taylor in Salt Lake City (Utah) nähert. Der Mann geht am Gehsteig, hat seine Hände in den Hosentaschen. Der Polizist ruft ihm zu, die Hände zu heben. Doch Taylor hört Musik, bekommt die Rufe des Cops offenbar nicht mit. Der Beamte schießt ihn in den Rücken, legt dem sterbenden Opfer noch Handschellen an. Taylor stirbt im Spital. Die Todesschüsse fielen bereits letzten August, erst jetzt wurde das Schock-Video veröffentlicht.

 01:41

Israelis und Palästinenser protestierten gegen Abriss von Dorf

Hunderte Israelis und Palästinenser haben am Freitag gegen den geplanten Abriss eines Dorfes im Westjordanland protestiert. Der Protestmarsch zum Dorf Susya südöstlich von Hebron fand am Jahrestag der Besetzung des Westjordanlands durch Israel während des Sechs-Tage-Kriegs 1967 statt, als Hunderttausende Palästinenser vertrieben wurden. Israels oberstes Gericht entschied im Mai, dass die 340 Einwohner von Susya umgesiedelt und ihre Häuser abgerissen werden sollten, da diese illegal gebaut worden seien. Die Entscheidung stieß bei Human Rights Watch auf scharfe Kritik. Die Menschenrechtsorganisation erklärte, die Dorfbewohner hätten die Häuser 1986 auf Ackerland gebaut, das ihnen gehörte, nachdem sie zum Verlassen ihres früheren Dorfes gezwungen worden waren, das von Israel zu einer archäologischen Ausgrabungsstätte erklärt worden war. Die Behörden hätten später erklärt, der neue Bauort sei wegen seiner abgelegenen Lage ungeeignet. Der Ort liegt in einem Gebiet, das vollständig unter der Kontrolle der israelischen Militärbehörden steht. Diese erteilen nur extrem selten Baugenehmigungen an Palästinenser im Westjordanland.

 00:53

Spontan-Demo in Garmisch vor Gipfel

Schon zwei Tage vor Beginn des Gipfels in Elmau (Bayern) sind Hunderte G-7-Gegner am Abend in einer Spontan-Demonstration durch Garmisch gezogen. Die 400 bis 500 Aktivisten seien von einem "starken Polizeiaufgebot" begleitet worden, es habe keine Vorfälle gegeben, sagte eine Polizeisprecherin. Anlass der Demonstration war der vorangegangen Bombenanschlag auf eine Wahlkampfveranstaltung der prokurdischen Partei HDP in der Türkei, bei dem zwei Menschen getötet und hundert weitere verletzt worden waren. "Wir sind aus Solidarität mit den Anschlagsopfern auf die Straße gegangen", sagte ein Sprecher im G-7-Protestcamp in Garmisch. Dorthin kehrten die Demonstranten nach einer Kundgebung am Bahnhof zurück. Nach Angaben des Sprechers nehmen 600 bis 700 Menschen an der nicht genehmigten Demonstration teil.

 00:33

ISIS-Jihadisten nahmen weitere Stadt in Libyen ein

Die Extremistenmiliz "Islamischer Staat" (IS, ISIS) hat eine weitere Stadt in Libyen eingenommen. Eine entsprechende Mitteilung der Islamisten vom Freitag deckte sich mit Angaben aus Militärkreisen. Demnach rückte der ISIS in Harwa ein. Die Stadt liegt östlich des Ortes Sirte, den die Gruppe in den vergangenen Wochen schrittweise erobert hatte. Der ISIS nutzt die chaotischen Zustände in Libyen aus, das zwischen zwei konkurrierenden Regierungen geteilt ist. Die Islamisten haben große Teile des Irak und Syriens erobert und dort ein Kalifat ausgerufen, eine besondere Form eines islamischen Gottesstaates.

 00:02

Griechen-Drama: Tsipras beharrt auf Schuldenerlass

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras pocht darauf, dass eine Einigung mit den internationalen Geldgebern einen Schuldenerlass einschließen muss. Eine andere Vereinbarung werde er nicht unterzeichnen, sagte Tsipras am Freitag vor dem Parlament in Athen und unterstrich damit eine immer wieder von seiner Regierung geäußerte Forderung. Die Gläubiger von EU, EZB (Europäische Zentralbank) und IWF (Internationaler Währungsfonds) haben dies bisher abgelehnt. Zudem bekräftigte Tsipras, dass er keinem weiteren Rettungsprogramm zustimmen werde. Die laufenden Maßnahmen enden am 30. Juni. Zuvor hatte der Regierungschef bereits die neue Reformliste der internationalen Geldgeber als absurd zurückgewiesen.

 23:30

Weitere Freunde von Boston-Attentäter verurteilt

Zwei weitere Studienfreunde des Attentäters vom Boston-Marathon haben wegen Behinderung der Justiz eine Haftstrafe erhalten. Ein Bundesgericht im US-Ostküstenstaat Massachusetts verurteilte den aus einer wohlhabenden kasachischen Familie stammenden Azamat T. am Freitag zu dreieinhalb Jahren Gefängnis. Der aus einer äthiopischen Einwandererfamilie stammende Robel P. wurde mit drei Jahren Haft bestraft, weil er die Bundespolizei FBI belogen hatte. Am Dienstag war bereits der Kasache Dias K. zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. K. und T. sollen aus dem Wohnheimzimmer des Attentäters Dzhokhar Tsarnaev Beweismaterial beiseitegeschafft haben. Laut Anklage sorgten sie dafür, dass ein Rucksack mit Feuerwerkskörpern und Schwarzpulverrückständen sowie ein Laptop verschwanden. P. hatte von der Beseitigung der Beweise gewusst und den FBI-Ermittlern erst nach fünf Verhören die Wahrheit gesagt.

 22:58

Prügel-Rapper Chris Brown verfolgt Ex-Freundin nach Hause… Wieder Ärger mit dem jähzornigen Chris Brown, der einst seine Freundin Rihanna krankenhausreif schlug. Brown wollte sich offenbar mit Ex-Freundin Karrueche Tran versöhnen, ließ sich in einem Nightclub am Nebentisch nieder. Sie verließ die Disco, Brown zwängte sich zu ihr in den Wagen. Sie warf ihn auf der Straße hinaus. Später tauchte der Sänger vor ihrem Haus auf, trommelte an die Türe und brüllte. Die herbeigerufenen Cops gaben ihm eine Verwarnung.

 22:35

Report: Sind Republikaner-Star Marco Rubio und seine Frau Verkehrs-Rowdies? Der Spross von Exil-Kubanern gilt als Shooting Star bei den Konservativen, Florida-Senator Marco Rubio liegt bei den Vorwahlen des 2016-Präsidentschaftswahlkampfes gut im Rennen. Jetzt lieferte die “New York Times” jedoch eine peinliche Enthüllung: Rubio und seine Frau Jeanette sollen echte Tempobolzer sein. Seit 1997 zählte das Blatt 17 Verkehrsvergehen, vier für ihn, 13 für sie. Bei den meisten Vergehen fuhren die Rubios schneller als das Tempolimit, mitunter auch über rote Ampeln. Beide mussten einmal sogar Fahrstunden nehmen.

 22:14

“Millionärs-Türme” verändern die New Yorker Skyline

Schlanke, extrem hohe Luxus-Apartmentgebäude sollen künftig vor allem Midtown Manhattan den Stempel aufdrücken. Das illustriert nun dramatisch eine Fotomontage der Website “Yimby”: Zu sehen ist die künftige Skyline im Jahr 2018 vom Central Park aus. Es sollen Adressen für die Allerreichsten der Erde mit dem schönsten Ausblick der Metropole werden. Der Turm “One57” (306 Meter) machte den Anfang: Dort wurde ein Duplex ganz oben um 100 Millionen Dollar verkauft. 432 Park Avenue überragt mit 425 Metern im Rohbau bereits alle anderen Hochhäuser in Midtown. Doch das ist erst der Anfang, in Bau oder geplant sind noch höhere “Millionärstürme”: Darunter ein Gebäude namens “Nordstrom Tower” am Broadway, dass sogar höher werden könnte als das 540 Meter hohe World Trade Center. Ein paar Blöcke weiter werden gerade die Grundfeste für einen Condo-Tower ausgehoben, der 432 Meter in den Himmel wachsen soll. Der Unmut wächst in der Stadt über die Exzesse der Superreichen: So werden die Türme lange Schatten über den Central Park werfen, wo normale Bürger Erholung suchen.

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