Bauernebel aus New York

Rätsel im Privatjet mit US-Flagge am Teheran-Airport:

Wer steckt hinter Geheimmission im Iran? Privatjet, der in Teheran landete, gehört Konsortium anonymer Investoren. An Bord war laut Iranern eine VIP.

Verschwörungstheoretiker werden ihre Freude haben mit dieser Story: Die NYT berichtete über die Sichtung eines Privatjets am Flughafen in Tehran - sogar mit einer kleinen US-Flagge am Heck. Es stieg ein Passagier aus, der offenbar viel Wert darauf legt, anonym zu bleiben. Alle Spuren bei der Suche nach der Identität verliefen im Sand.
 
Der Grund ist einleuchtend: Wegen der Sanktionen unterhält die USA keinerlei politische wie wirtschaftliche Beziehungen zum Iran. Der Flug eines Privatjets nach Teheran bedarf der Genehmigung durch das Handelsministerium in DC. Allein das Düsentriebwerk von "General Electric" dürfe laut den komplexen Handelsembargo nicht in den Iran gelangen.
 
Doch die NYT zitiert auch Offizielle, die an eine vorher genehmigte Geheimmission glauben. Dass der Jet so offen mit US-Flagge am Flughafen parke, deute auf einen legalen Trip hin, hieß es.
 
Doch von wem? Offizielle am Flughafen in Teheran wollten nur sagen, dass es sich um eine VIP handelte. Die iranische Botschaft in New York verwies auf den Eigentümer des Flugzeuges. Der ist offiziell die "Bank of Utah", die einen Trust anonymer Investoren, die wahren Besitzer des Jets, verwaltet. Mysteriös genug? Das Flugzeug wurde anhand seiner Seriennummer zuletzt auch erkannt in Zürich während des "World Economic Forums" und letzten Oktober in Ghana (Afrika).
 
Gefragt wird: Wer macht geheime Geschäfte mit den Iran?
 
Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.


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