Berlusconi zeigt Bunga-Bunga-Tempel

Sex-Partys

Berlusconi zeigt Bunga-Bunga-Tempel

Bei seinen berüchtigten Partys habe es nur nette Tischgespräche gegeben.

Silvio Berlusconi tritt die Flucht nach vorne an. Weil dem ehemaligen italienischen Ministerpräsident im Sex-Prozess um seine Bunga-Bunga-Partys mit Minderjährigen, der heute fortgesetzt wird, bis zu 15 Jahre Haft drohen, hat er jetzt für eine Dokumentation seines TV-Senders Canale 5 die Türen seiner berüchtigten Villa San Martina geöffnet.

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In der Doku "La guerra dei 20 anni" (20 Jahre Kampf) äußert sich Berlusconi zu den angeblich so hemmungslosen Bunga-Bunga-Partys. Es sei nie etwas Unkorrektes oder Peinliches passiert: "Ich stand stets im Mittelpunkt des Interesses. Wir plauderten über Fußball und Politik", erklärte der Cavaliere. Dem widersprechen einige Prostituierte, die vor Gericht ausgesagt haben, dass sie als Nonnen oder Polizistinnen heiße Strip-Shows zeigen mussten.

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    Auch die Marokkanerin Ruby Rubacuori , Ex-Stargast von Richard Lugner auf dem Opernball, kommt in dem Bericht zu Wort. Nie habe sie Sex mit Berlusconi gehabt und bestätigt damit dessen Aussage.

    Trotz der Hilfe durch sein Medienimperium sieht es schlecht aus für den Cavaliere. Im Mediaset-Prozess , bei dem ihm Steuerhinterziehung vorgeworfen wurde, wurde der Schuldspruch auch in zweiter Instanz bestätigt. Sollte das Urteil bestehen bleiben, drohen Berlusconi drei Jahre Haft.

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