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Kosovo

BND-Männer von Anschlagsvorwurf entlastet

Die Agenten standen im Verdacht, in einen Anschlag in Prishtina verwickelt zu sein.

Drei Agenten des deutschen Bundesnachrichtendiensts (BND) sind nun von den Vorwürfe entlastet worden, im November 2008 in einen Sprengstoffangriff auf das Internationale Zivilbüro (ICO) in Prishtina verwickelt gewesen zu sein. Es gebe keine Beweise, dass die drei Deutschen den Sprengstoff am ICO-Eingang gelegt und angezündet hätten, erklärte die Sprecherin der EU-Rechtsmission im Kosovo (EULEX) Irina Gudeljevic gegenüber der serbischen staatlichen Presseagentur Tanjug heute Mittwoch.

UNO und EULEX fanden nichts
Die Ermittlungen in diesem Fall waren laut Gudeljevic ursprünglich von der UNO-Mission (UNMIK) aufgenommen und später von den EULEX-Ermittlern übernommen worden. Nach den gründlichen Ermittlungen sei Mangel an Beweisen festgestellt worden, sagte Gudeljevic für Tanjug.

Die drei Deutschen, bei denen es sich erst später herausstellte, dass sie BND-Agenten waren, waren nach dem Angriff festgenommen, kamen aber wenig später frei. Die kosovarische Regierung bekundete später ihr Bedauern über die Umstände der Verhaftung.

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