Kalifornien brennt

Mehr als 500 Hektar in Flammen

Brände in Kalifornien - 30.000 Menschen in Sicherheit gebracht

Der Flächenbrand breitete sich am Mittwoch (Ortszeit) im Simi-Tal nordwestlich der kalifornischen Metropole Los Angeles auf einem Gelände von mehr als 500 Hektar aus. 

Los Angeles. Wegen eines neuen Brandes haben die Behörden in Kalifornien angeordnet, rund 30.000 Menschen in Sicherheit zu bringen. Der Flächenbrand breitete sich am Mittwoch (Ortszeit) im Simi-Tal nordwestlich der kalifornischen Metropole Los Angeles auf einem Gelände von mehr als 500 Hektar aus. Es gelang den Einsatzkräften, die Ronald-Reagan-Bibliothek im Simi-Tal zu retten.
 
Auf dem Gelände der Bibliothek liegen der frühere US-Präsident Reagan und seine Frau Nancy begraben. Außerdem bewahrt die Bibliothek zahlreiche Zeugnisse aus der Amtszeit Reagans auf.
 
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften mit Löschhubschraubern und -flugzeugen gegen die Flammen, die von heftigen Windböen immer wieder angefacht wurden. "Wir haben das noch nicht hinter uns", sagte Einsatzleiter Mark Lorenzen. Die wichtigsten Ausstellungsstücke der Reagan-Bibliothek wurden vorsorglich in ein brandsicheres Kellergeschoß gebracht. Der neue Brand mit dem Code-Namen "Easy Fire" war am Morgen in Easy Street ausgebrochen und hatte sich von dort aus rasch durch das hügelige Gelände weitergefressen.
 
Weil in dem Brandgebiet bis Donnerstagabend mit einem Anhalten der gefährlichen Santa-Ana-Winde gerechnet wurde, ordneten die Behörden verstärkte Sicherheitsvorkehrungen an. In weiten Teilen des Südens von Kalifornien wurden Schulen geschlossen. Die Feuerwehr setzte auch ihren Kampf gegen das "Getty Fire" fort, das am Montag ausgebrochen war und bereits rund 250 Hektar verwüstete.
 
In Kalifornien wüten seit Tagen dutzende von Bränden. Gouverneur Gavin Newsom verhängte am Sonntag den Notstand über den gesamten Westküstenstaat.


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