Flüchtling getötet und im Sand vergraben

Deutscher geständig

Flüchtling getötet und im Sand vergraben

Deutsche töten Flüchtling und vergrabe ihn in Dünen: Geständnis.

Dünen-Mord. Am Deinstag begann der Prozess am Flensburger Landgericht um den Mord an den Flüchtling Ceetin K. (27). Er soll von Marvin H. (21) und Maxim A. (27) getötet und anschließend im Sand vergraben worden sein. Zu Prozessauftakt gestand Marvin H. bereits die Tat: „Ich war wie im Tunnel. Wir haben zu zweit auf ihn eingestochen und ihn dann vergraben.“ Sein Freund Maxim A. sagt bisher nichts, schreibt die "Bild".

Der Mord fand im April 2017 auf der deutschen Insel Amrum statt. Die drei Freunde kamen zusammen und tranken Alkohol und rauchten Cannabis. Ceetin K. war aber nicht nur ihr Freund – er hatte sich auch in Maxim A.s Schwester verschaut. Das soll der Auslöser für den Streit gewesen sein, der ein tödliches Ende nahm. 

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Flüchtling getötet und im Sand vergraben
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Flüchtling Ceetin K. (27) aus dem Irak arbeitete und lebte auf Amrum 

Um Mitternacht herum brach ein Streit aus. Das Ende damit, dass Marvin H. das Opfer mit einer Jägermeisterflasche bewusstlos schlug. Die Staatsanwältin: „Dann erlitt das Opfer Messerstiche, es verblutete.“ Insgesamt 13 Mal stachen die Täter auf Rücken, Hals, Gesicht und Brust des Mannes ein, wie die "Bild" schreibt.

Nach dem Mord vergruben die beiden Deutschen die Leiche von Ceetin K. in den Dünen der Insel. Die mutmaßlichen Mörder überfielen einen Supermarkt und flohen nach Sachsen. Im Herbst des Vorjahres wurden sie von Beamten geschnappt. Den beiden droht nun lebenslange Haft. 



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