Polizei England

14 Jahre Haft

Frau sticht 22 Mal auf eigenen Vater ein

Der 77-Jährige öffnete seine Haustür und wurde von seiner Tochter attackiert.

"Stirb, stirb!", soll die 48-jährige Sonia Witton geschrien haben, als sie im Drogen- und Alkoholrausch auf ihren Vater, Jeffrey Witton, einstach. Nun wurde sie zu 14 Jahren Haft verurteilt.

Überlebt
Als Jeffrey Witton am 8. November 2015 die Tür seines Hauses in Burntwood, Staffordshire (England) öffnete, erwartete ihn seine Tochter mit Sturmhaube und komplett in Schwarz gekleidet. 22 Mal soll sie auf ihn eingestochen haben - während ein erschrockener Enkelsohn des 77-Jährigen dabei zusah.

Wie durch ein Wunder überlebte der Pensionist seine Verletzungen: Eine 25 Zentimeter lange Wunde am Hals, eine 15 Zentimeter lange Wunde an der linken Schulter, sowie fünf Stiche in Kopf und Brust musste er erdulden. Außerdem verletzte Sonia Witton ihn an den Armen und stach drei Mal in den Bauch ihres Vaters.

Versuchter Mord
Vor Gericht gestand die 48-Jährige den versuchten Mord an ihrem Vater - sie wurde zu 14 Jahren Haft verurteilt. "Sie haben sich mit einem Messer bewaffnet, in der Absicht, Ihren Vater zu ermorden", warf ihr Richter Michael Chambers vor.

In einem Park in der Nähe soll die 48-Jährige das Messer versteckt haben, daraufhin wollte sie Suizid begehen. Doch Zeugen stoppten sie an ihrem Vorhaben. Da sie einer Freundin und ihrem Ex-Partner per SMS schrieb, was sie getan hatte und wo sie gerade sei, konnte Sonia Witton noch am selben Tag im Park verhaftet werden.

Gutachten
Laut einem psychiatrischen Gutachten soll Witton unter der Trennung von ihrem Partner gelitten haben. Außerdem sollen finanzielle Probleme dazu geführt haben, dass sie unter Depressionen litt.

Das 77-Jährige Opfer beschrieb die Tat laut "The Sun" folgendermaßen: "Blut war überall und mein Enkelsohn musste alles mitansehen, Gott beschütze ihn. [...] Es war eine scheußliche Erfahrung und ich leide noch jetzt darunter."



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