Rätsel um Tod von Milliardärs-Gattin

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Rätsel um Tod von Milliardärs-Gattin

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48 Jahre alte Amerikanerin im Londoner Nobelviertel Belgravia gefunden.

Sie hatte alles, wovon andere ein Leben lang träumen: Sie wohnte in einer 7,5-Millionen-Euro-­Nobelvilla mitten in London, besaß einen Zweitwohnsitz mit 30 Schlafzimmern auf Barbados und stand auf Du und Du mit der britischen Königsfamilie. Doch jetzt zeigt sich: Die englische Society-Größe Eva Rausing (48) hatte noch eine ganz andere Seite, die bisher kaum jemand kannte.

Drogenmissbrauch
Schon seit Jahren waren die 48-Jährige und ihr ein Jahr älterer Ehemann, Tetra-Pak-Erbe Hans Kristian Rausing, dem Drogenrausch verfallen. Vor mehr als zwanzig Jahren hatten sich die beiden sogar bei einer Entziehungskur in den USA kennengelernt. Doch obwohl beide öffentlich den Suchtmitteln abschworen – clean waren sie längst nicht.

Tod im Schlafzimmer
Am Montag wurde Hans Kristian Rausing (das Vermögen seiner Familie wird auf 6,4 Mrd. Euro geschätzt) von der Polizei beim Schlangenlinienfahren mit seinem Auto gestoppt. Bei einer Razzia in seiner Villa in London fanden die Polizisten dann nicht nur Koks, Crack und Heroin, sondern auch die Leiche seiner Frau im Schlafzimmer. Ob es Mord war oder eine Überdosis, muss nun die Obduktion klären

 

Frau des Tetra-Pak-Erben tot aufgefunden

Im Jahr 2008 hatten Tetra-Pak-Erbe Hans Kristian Rausing und seine Frau bereits Ärger mit der Polizei gehabt, nachdem Kemeny versucht hatte, Crack und Heroin zu einem Fest in der US-Botschaft in London mitzunehmen

Im Haus des Paares fand die Polizei daraufhin weitere Drogen.

Die Justiz ließ damals jedoch die Anklage fallen und beließ es bei einer polizeilichen Verwarnung.

Dieses Vorgehen bedeutet in der Regel, dass die Angeklagten den Drogenbesitz gestanden haben.

Die aus Schweden stammende Familie Rausing brachte es mit ihren Tetra-Pak-Verpackungen zu erheblichem Reichtum.

Das Vermögen der Familie wird nach der diesjährigen Reichen-Liste der "Sunday Times" auf 5,4 Milliarden Euro geschätzt.

Die Familie von Eva Kemeny erklärte, sie sei "tief traurig über den Tod ihrer geliebten Tochter.

". "Eva war 20 Jahre lang eine hingebungsvolle Ehefrau und Mutter von vier innig geliebten und wundervollen Kindern", hieß es in der Mitteilung.

Während ihres kurzen Lebens habe sie sich nicht nur mit finanziellen Mitteln, sondern mit ihrer persönlichen Erfahrung für karitative Zwecke eingesetzt.

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