Funke 
reicht für 
Raketen-Krieg

Nordkorea

Funke 
reicht für 
Raketen-Krieg

Angriffspläne gegen USA liegen vor - Raketen-Ziel ist US-Pazifik-Flotte. 

Längst ist die Lage brandgefährlich: „Die Situation bewegt sich in Richtung eines Teufelskreises“, warnte Russlands Außenminister Sergej Lawrow in Moskau.

Nordkoreas Diktator Kim Jong-un hat am Freitag alle Raketen seines Landes in Stellung bringen lassen. Als „Trotzreaktion“ auf die Entsendung von zwei amerikanischen Tarnkappenbombern nach Südkorea am Donnerstag. „Ein Funke genügt“, sagte Ostasien-Experte Rüdiger Frank zu ÖSTERREICH (siehe Kasten), „und die Lage eskaliert.“

Diktator Kim will US-Basen Guam & Hawaii angreifen
Diktator Kim Jong-un hat bei einem nächtlichen Treffen die Spitzen seiner Armee getroffen. Vom Meeting in einem Kommandoraum existieren zwei Fotos. Im Hintergrund ist eine militärische Landkarte zu erkennen. Ihr Titel: „Schlachtplan der strategischen Kräfte“.

  • Eingezeichnete Linien stellen offenbar die geplanten Flugbahnen der nordkoreanischen Raketen dar. Nordkorea besitzt Atomsprengköpfe sowie Kurz- und Landstreckenraketen: „Im Falle einer rücksichtslosen Provokation der USA“, drohte Kim, „müssen unsere Streitkräfte erbarmungslos deren Militärstützpunkte auf den Pazifikinseln Guam und Hawaii sowie in Südkorea angreifen.“
  • Eine weitere Karte zeigt offenbar die vorhergesagten Bewegungen der Siebenten Flotte der US-Marine im Pazifik.
  • Ebenfalls zu sehen ist ein großer Wandbildschirm, der Auskunft über die Ausstattung der nordkoreanischen Marine gibt: ­„U-Boote: 40, Angriffsschiffe: 13, Minenabwehr-Schiffe: 6“.

Erhöhte Aktivität auch bei den nordkoreanischen Bodentruppen: Fahrzeuge wurden zu den Raketenbasen geschickt, weitere Soldaten an die Grenze zu Südkorea abkommandiert. Pentagon-Chef Chuck Hagel über die Eskalation: „Wir nehmen die Provokationen ernst.“

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