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Irak

Heftige Unruhen erschüttern Bagdad

Im Irak kamen bei Gefechten und anschlägen mind. 7 Menschen ums Leben.

Bei einem Rebellen-Überfall auf ein Militärlager in Bagdad sind am Sonntag mindestens sieben Menschen getötet worden. 22 weitere Menschen wurden verletzt als die Extremisten am helllichten Tag versuchten, den Haupteingang des Stützpunktes zu stürmen. Unter den Angreifern seien auch Selbstmordattentäter gewesen, erklärten Behördenvertreter. Anrainern zufolge dauerte das Gefecht mehr als eine Stunde.

Der Polizei zufolge waren alle Opfer Soldaten. Im Innenministerium war von vier Toten und 15 Verletzten unter den Soldaten die rede. Erst vor zwei Wochen waren bei einem Selbstmordanschlag auf den Stützpunkt 57 Soldaten und Rekruten getötet worden.

Weitere Anschläge
Bei weiteren Anschlägen in der irakischen Hauptstadt starben am Sonntag nach Angaben lokaler Medien drei Menschen.
Seit dem schrittweisen Abzug der US-Truppen nehmen die Extremisten verstärkt einheimische Sicherheitskräfte ins Visier. Zudem wollen die Rebellen die Regierungskrise in Bagdad für eine weitere Destabilisierung der Lage ausnutzen.
 



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